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der Villa Borghese/ Mcdicis, und anderwärts/in Nom selbst gearbeitet sein.
§. Z0. Die alexandrinischen Münzen waren we-gen ihres schönen Gepräges berühmt/ so daß dieMünzen der Athenienser gegen jene grob und ohneKunst gepräger erschienen;^) und in der That sinddie mehresten Münzen von Athen entweder auS deriiltesten Zeit, oder von schlechtem Gepräge.
§. 31. Aus diesen Werken schließe ich/ daß diegriechische Kunst dieser Zeit in Ägypten nicht ange«stekct worden von dem verderbten Geschmake/ wel-cher die griechische Dichtkunst an dem Hofe des Pto-lcmäus Philadel pH us entgeisterte und erniedrig-te/wodurch eine Seuche entstand/ die P cd a n terie/die unter den Römern / und auch im vorigen Jahr-hunderte durch ganz Europa wiederum einbrach. Kal-limachus und Nikander/ aus der sogenantenPleiaS, oder dem Siebengestirn der DichterzuAlexaudrieN/ sncheten mebr Gelehrte als Dich-ter zu scheinen/ und dieser noch mehr als jenergefällt sich nur allein in alte»/ fremden und unbekan-ten Worten und Redensarten/ die auch aus den nie-drigsten Mundarten aller verschiedenen griechische»Völker zusammengelesen sind; und sonderlich Lyko-pbron wollte lieber besessen als begeistertscheinen/ und lieber mit Schweiß und Pein ver-standen werden/ als gefallen; es wird auch derselbefür den ersten Dichter gehalten/ der mit Anagram«men gespielet.2) Andere Dichter baueten aus ihren
1) DioA. I^aert. I. 7. ig.
2) vickinTvn, Oelpk! k'IicLmssantes, c. 1. !n Lrenü oxusc.
Von Lykovhron haben wir wenigstens die beiden er»sten uns bekanten Anagramme, indem er Ptolemaiosin -cn-c. (von Honig) und den Namen Avsi-