10 Buch, 2 Kap. 69
gearbeiteter NeptunuS, und die Münzen vomPyrrhuS haben einen Kopf deS Jupiters in derhöchsten Zdea, oder einen schönen bärtigen Kopf.Einige haben theils jenen/ theils diesen für dasBildnifi deS PyrrhuS genommen. <) Ausser denMünzen des Königs PyrrhuS würden eine gehar-nischte Statue über Lebensgröße, welche ehemalsim Palaste Massimi war und izo im Camvidogli»siehet,^) und ein paar erhoben gearbeitete Köpfe/die dem Kopfe der Statue völlig ähnlich sind/ als
>, Griechen fingen.,» unter Alexander dem Große»„ sich denselben abzunehmen. Es liat auch der von„ Montfaucon angeführete erhoben gearbeitete Kopf„von Porphyr, in der Villa Ludovifi, nichts mit„ dem P u r rhns zu schaffen. P » r r h » s findet sich wirk»„ lich mit einem glatten Kinne auf seine» Münzen, wie„ schon Pignorius beni erket hat, " ?Z! e»e r.t) So schon diese Miinzen auch find, sieht man dennoch,gegen die Münzen von Philip vuö und Alerandergehalten, ei» Abnehmen der Kunst. Meyer.
L) AIus. d.ipitol. t. Z. t^v. ^g.
Sie ist beinahe kolossal, in voller Rüstung, mitschlecht restaurirten Beinen, Armen, Helmbusch und ei-nem Theil der Nase. Die antike Arbeit ist vorlrcslich,aber die Bedeutung des Ganzen ist schwer zu erkläre».Der Autor, veranlaßt durch die Ähnlichkeit deS KopsSmit dem Kopfe Agamemnons aus der großen Urne,die man gewöhnlich für das Grab deS AlexanderSeverus und seiner Mutter halt, wollte darin ei,nen Agamemnon erkennen, und die Würde der Figurscheint seiner Meinung nicht ungünstig zu sei». Vis-conti (IVIus. ?io - LIeni. t. 6. p. 4> (I>) hält sie für ei-nen MarS, der Greife und Widderköpfe wegen, mit de-nen der Helm eben so, wie an znverläßigen Figuren deSMars auf Basreliefs und Münzen geziert ist. Einekleine Marmorfigur, die für eine antike Wiederholungder großen capitolinischen gelten könte, befi»det sich un-ter den alten Denkmale» der Villa Borghese. (Lcul-turc, 5tan2a Z. ». 2.) An derselben ist zwar der Kopf er-