Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
58
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Geschichte der Kunst.

§. 16. Von dem DcmetriuS Poliorcctcsund dem Könige PyrrhnS finde» sich Münzen vondem aUerschonsten Gepräge: ans den mehresten vonjenen/ stehet auf der Rükseite ein auf das Feinste

die Alten oft die Bedeutung dieses oder jenes Denkmalsnur erriethe»/ und sich also in der Bestimmung eben sogut als die Forscher unserer Zeit irren koiiten. M ener.

Der 16 und t 7 Paraaravh ist theils aus der erste», theilsaus der wie»er Ausgabe iusammengesezt, In der er,sten Ausgabe, S. <55, lautet die Stelle: „Bon diesem2 sDeinetrius Polio rcetesZ und dem Konige P »r,„ r h u s ftnden sich Münzen von dem allerschönsten Gepräge:„ auf den niehresten von jenen, stehet auf der Nükseite ein» auf das feinste gearbeiteter Neptunus, und die Münzen„ voni P»rrhus haben einen Kopf des Jupiters in„ der höchsten Jdea, oder einen schönen bärtigen Kopf,welche? etwa ein Mars ist. Einige habe» theils je,>, »en, theils diesen, snr daS Bilduiß des Pnrrhus ge-nviiimen, anf deren Ähnlichkeir sich auch die Benin,„ nuug eines KopsS beim Fulvius Ursinus gründet,„ oder auf die Ähnlichkeit derfelben mir dem Kopse ei,„ ner geharnischten großen Statue des Mars, welche>, ehemals im Palaste Masfimi war, und izo im Cani,i, pidoglio stehet! und so verhält es sich wechselweise von„ der Starue mit den Müllen. Hierzu kommen die„ Elephantenköpfe auf den Flügel», wie sie bei den Sll-i, ten hieße», am Harnische, welche man etwa aus diei, ersten Elephanten wird gedeutet habe», die diefer Kö-„ nig zuerst in Griechenland und Italien gefüliret, da,i, her man dieselben auch an der Bekleidung der ergän-» zeten neuen Füße angebracht hat. Dieser angenommc,» nen Meinung zufolge hat G ori einen ähnlichen Kops„ eines geschnittenen SteinS, in dem großherzogliche»„ Muse» zu Florenz, einen P»rrh us getauset. Dieser„ König aber hat vermuthlich nach dem Gebrauche seiner»Zeit unter den Griechen, entweder gar keinen, oder„ sehr wenig von Bart, wie aus einer großen goldenen» Münze desselben zu Florenz, getragen, und es hat kei>,, ner von allen damaligen Königen einen Bart: den die