10 Buch/I Kap.
Spur von ihm zu finden sei/ kam dennoch im Ja-nuar 1768 ein Abdruk in GypS zum Vorschein/welcher ehemals über ein kleines erhobenes/ abervielleicht verlorenes Werk von gebrauter Erde/ vonetwa zween Palmen in der Höhe/ geformet worden.Hier ist die ganze Figur des DemostheneS in des-sen Alter vorgestellet/ so daß der Kopf eine voll-kommene Ähnlichkeit mir jenen Brustbildern hat. ESsizet derselbe auf einem vierekten Steine/ halb na-kend und mit geneigtem Haupte voller Überlegung/und hält in der linken Hand/ die auf den Steingestüzet ist/ eine gerollete Schrift/ mit der rechtenaber hat er sein Knie gefasset; an dem Steine stehetsein Name:
äNAIQTGLNNT,und unter demselben das Wort:
LNILQAllOT, 2)
welches bei den alten Scribenten selten ist/ und ge-brauchet wird von dem/ was auf einem Altare lie-get oder sizet; beim Pollux Heisset M-x°5 ein Gesang/ der bei dem Altare gesun-gen wurde. 5) ES stellet folglich dieser Steineinen Altar/ S«//.-?, vor/ und zwar den Altar in demheiligen lind unverlezlichenTempel deS Nep tunuS-')auf der Insel Kalauria/ ohnweit dem Gestade vonTrözeue/ wohin sich DemostheneS aus Athen vorder Verfolgung des AntipaterS/ Statthalters iiberMcedonien/ gerettet hatte/ und wo er im zwei und
t) Es ist ungefähr ein und ei» Drittel Palm hoch undei» Palm breit; und vor Winckel mails Zeit an denDoetor Mead nach England gekommen. Fea.
2) Mgebildet bei F c a, wo die Inschrift wirklich ein nin dem Wort Demosthenes hat, wie ich hier angebet
Z) 1^ 4. c. >0. segm.^g. x. Zg/j.
4) ?-u-an. I. >. c. S. in Ociuosll,. c. 29.