Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
39
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10 Buch/i Kap. ZS

terredung mit Diogenes' gebildet/ wie dieser, inseinem Fasse von gebranter Erde liegend/ jenen un-ter den Maliern der Stadt Korinth empfängt;dieses Stük/ in der Villa Albani/ ist in meinenDenkmalen deS Altertums bekant gemachet.

ß. 3-^i. Voin DemostheneS, dem größten Red-ner dieser und aller Zeiten/ dessen Statue zu Athenstand/und dessen Bildnisse in Erzt und Marmoran unzähligen Orten waren/ würden wir/ >vaS seineGestalt betrift/ einen unrichtigen oder gar keinenVegrif haben / weil nicht in den herculanischen Ent-deckungen zwei kleine Brustbilder von Erzt gesundenwären. Sie sind kleiner als die Natur/ und daSkleinste bat auf dem Sokel den griechischen Namendieses berühmten MaiincS eingegraben. Da nun

«.14. lDen km a le, Numero

2) pauzan. I. 1. c> 3.

?Iut.ircI>. in Ocinastli, e. Zo. pliot. Iiililiotli. c^oil 278.x. 147g Die dem Demosthenes von den Athe-nern gesezte Porträtstatue war von Erzt/ und mit einemSchwert zur Seite; den also bewasnet svrach Demo-sthenes/ als Antipater die Auslieferung der atheni-enstschen Demagogen soderte. Die Inschrift am Sokelder Statue hat Plutarchus (I, c.) erhalten. Meyer.

Geleitet durch das Brustbild im herculanischen Muse»/hat man seither mehrere Kövse in Marmor als Bildnissedieses großen Redners erkant. Einer der schönsten sol-cher Kövse wurde einer stzenden Statue im MuseoVaticano ausgesezt/ wovon die Abbildung bei Vis-conti. (Aus. pio-LIcm. t. Z. t!»v. >4.) Eine ganzestehende Figur des Demosthenes von weissem Mar-mor/ deren Bestzer der Herzog von Dorset in Englandsei» soll/ wurde i» Campanien gesundeni und ist bei