Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
37
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10 Buch/i Kap. z?

den der Kopf derselben, ohne Helm, ist niemals vondem Körper abgelöset gewesen/ und ist dergestaltunversehrt geblieben , daß nicht allein die Nase nichtsgelitten, welches' Gliik sehr wenige Köpfe gehabthaben/ sondern es ist auch die Haut im geringstennicht zerfressen. Alexander ist hier heroisch vor-gestellet/ das ist: völlig nakend/ so daß er den rech-ten Ellenbogen auf den rechten Schenkel gestüzethat / und folglich gekrümt stehet. Die oberenHaare sind auch an diesem Kopfe/ wie an den vor-her angezeigeten Köpfen/ geworfen/ so daß auch ihreAbtheilung nicht im Geringsten von dem kapitolini-schen und von dem zu Florenz verschieden ist.

hingegen «in vermeinter Alexander genant. In-dessen glauben wir, daß man sich liiedurch nickt irrenlassen, sondern mit Visconti tlconogr. t .2. x, 42.) alsentschieden annelimen dürie, dieses Denkmal sei in derThat Alexanders Bildniß. Meyer.

t) Fea sucht zu beweisen, daß die berühmt gewordeneHerme Vou niarmo cipollino ststuario, welche bei derNachgrabung in der Villa der Pisonen zu Tivoli imJahre l77S aufgesunden worden, ein wahrbastes Bild-niß Alexanders sei. Die Haare an derselben sindauf die von Winckelmaii angezeigete Weise gewor-fen; die Züge des Gesichts, in welckem die Haut einwenig zerfressen ist, scheinen den Alexander im maii-licken Alter anzudeuten und dem von den alten Au«toren geschilderten Charakter desselben zu entsprechen.

^lisu. var. lüst. I. 12. c. 14. «le eipe6.

^lex, l. 7. c. 2ö. plin. l. 35. c, >o, secl. 36. «. 12.)Die Nase an dieser Herme ist modern. WiewohlMengs beim ersten Aublik, und noch «he die Inschriftentdekt war/ dieses Denkmal für ein Kunstwerk ausden Zeiten Alexanders gehalten (Opere <lip, Z2,), so tragen wir dennoch Bedenken, feine Mei-nung als hinlänglich begrüadet anzuerkennen/ und zwar