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6 (1825)
Entstehung
Seite
36
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36 Geschichte der Kunst.

allein eigen, und gleichet den Haaren des'Jupiters,für dessen Sohn Alexander wollte gehalten sein;das ist: wie ich in dem ersten Theile dieser Ge-schichte gemeldet habc,^) sie sind aufwärts ge- »strichen und fallen von der Seite bogcnweis in ver-schiedenen Abtheilungen wiederum herunter. Daihn nun Lysippus mit den Zeichen dieser Gott-heit vorstellete, wird dadurch wahrscheinlich, daß erauch in seiner Gestalt etwas von der Ähnlichkeit desJupiters angebracht habe, welches in den Haarengeschehen kontc, die nachher auch von anderen Bild-hauern werden nachgeahmet worden sein.

K. 31. Sind wir mit Köpfen dieses Königsschlecht bedacht geblieben, so sind wir eS noch schlech-ter in Statuen; den es befindet sich zwar in derVilla Albani eine heroische Statue über Lebens-größe, deren Kopf mit einem Helme das Bildnißdes Alexanders ist: es ist derselbe aber dieserStatue nicht eigen, und eben diese Bemerkungmache man an Statuen ausser Rom, die mir nichtbekant sind, wen sie durch den Kopf den Namendes Alexanders führen. Die einzige wahreStatue und in Lebensgröße ist vielleicht diejenige,die der Marchese Nondinini zu Rom bcsizet;^)

0 lS B. S K. jj §.z

Z) Visconti rechnet sie nicht zu den zuverläßigen Bild'»issen dieses Eroberers.

Die Statue Aler anders von Marmor unter de»gabi Nischen Altertümern, deren ode» im 10 §. Mel>dung geschehe», war zur Zeit Winckelmans »ochnicht ausgesunden. Der herculanischen Bronze, welcheAlexander zu Pferde vorstellt, hat der Autor zweimalim Texte gedacht. Es scheint aber, daß er in Hinsichtderselben nicht völlig mit sich einig gewesen. Im 5 B. >L K. 2i §. heißt es: die Bildung sei einem Alexanderin Allem sehr ahnlich. Im 7 B. 2 K. §. wird r»