Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
30
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so Geschichte der Kunst.

Werken älterer Künstler; und dieses deutet das Wortan. So aber wie dieses von seiner Beschäfti-gung überhaupt erkläret wird/ wäre es ohne Salzgesaget: den welcher Künstler ans der Weit machetnicht jeden Tag wenigstens so viel, als eine Linie be-deuten kan? Oder was wäre es für ein Lob/ mitdem Bayle zu sagen/ daß er alle Tage seinen Pin-sel genbet habe?

z) Oiclion lnst. et criticzue. V.

Die Alten sprechen von den Werken des Apelles mitdem größten Lobe. (M.in>!>I, I. i>. rxißi-, 7, ?Ii» l, Z5>10. sect. Z(>. n. 10. I. 12. c. 10. i». 7.^ Lic.

6e clar. oral, c, >».) Freilich »>uß man mit den bloßenNachrichten zufrieden sein / welche über diese» Künstlerreichhaltiger und zahlreicher sind, als über irgend einenandern. Aus denselben geht hervor, daß Apell es inRüksicht aus Anmuth in der Erfindung wie in der Aus,sührung der größte Maler des Altertums gewesen ist,und ausserordentliche Vorzüge im Colorit besessen hat.

v. >02^) Andere Stelle» der Alten lassen auf Kraft, Run-dung und vortrefliche Haltung in feinen Gemälden fchlie>

«.73.); doch räumte er selbst in der lczteren Eigenschaft,(da Mensur»! bei Plinius die Haltung, Lust per,svective, Abweichung der Gegenstände zubedeuten scheint) dem A skl e vi0d oru s den Vorzug ein.Die Nachricht des Plinius tl. c. ». i g,) von der La,sur, durch welche A pe lles seinen Gemälden die Vollen-dung, allen Theilen Übereinstimmung, Ton, uud einendem Auge wohlthätige» milden Schein gab, muß von sei-ner Kunst auch von dieser Seite die vortheilhastesten Be-griffe errege».

Seine Venus Anadyoniene fcheint oft auch fürrunde Arbeite» zum Vorbild gedient zu haben, indemsich klein i» Erzt und in geschnittenen Steinen einestehende Venus wiederholt findet,^welche die Ha»,