Geschichte der Kunst.
Zlgesander wird folglich den Vater ausgearbeitethabe»/ und seine beiden Söhne die Figuren derSöhne deS Laokoon. i)
§. 12. Die Statue deS Laokoon stand ehe-
I) Zu Nettu » o, ehemals A »tiun>, hat der Herr Car>dinal Alexander Albani im Jahre l7l7 in einemgroßen Gewölbe, welches im Meere versunke» lag/ eineAase einer Statue enldeket, welche von schwarzgrauli,chem Marmor ist, den man izo Bigio nennet; es warin derselben eine Statue von weisseni Marmor eingesu!get, von welcher sich ein Stük eines hängenden mänli,chen Mantels, welches eine Chlamys war, neben dirVase fand; von der Figur selbst war keine Spur zufinden Auf der Base befindet sich folgende Inschrift:
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Athanodorus, des Agcsanders Sohn, aniRhodus, hat es gen, ach et. Wir lernen aus dieserInschrift, daß Vater und Sohn am Laokoon ge»r>beitet haben, und vermuthlich war auch Pol»dorusdes Agcsanders Sohn: den dieser Athanodoruskan kein anderer sein, als der, welchen Plinius nen>»et Es beweiset ferner diese Inschrift, daß sich mehr Werkeder Kunst, als nur allein drei, wie Plinius will, gesundenhaben, auf welche die Künstler das Wort g e m ach et, invollen d eter und besti m t e r Zeit, gesezet, nämlich -?rii-er berichtet, daß die übrigen Künstler aus Be-scheidenheit sich in »»bestimter Zeit ausgedrnkel:cn-k/s/, Unter gedachtem Gewölbe, tieser im
Meere, fand sich ein Stük eines großen Werks erhowner Arbeit, auf welchem man izo nur »och ein Stükeines Schildes, u»d eines Degens, unter demselben hän,gend, und über einander geworfene Stüke großer Steinevorgestellt siehet, an deren Fuß eine Tafel angelehnetliegt: mit der Zierlichkeit und Ausführung dieses Werkesist kein a»deres vo» alle», die sich erhalte» haben, 5»vergleichen. Es stehet dasselbe bei dem Bildhauer Bar>tholomä CaVaceppi. Winckelman.
LMan sehe die Beilage III. am Ende dieses Bandet