10 Buch/ i Kap. 17
sander/PolydoruS.^) und Athanodorus ausRhoduS/ von welchen der dritte der Sohn desersten war/ und vermuthlich auch der zweite; dendaß Athanodorus aus NhoduS ein Sohn desAgesander gewesen/ beweiset die Inschrift derBase einer Statue in der Villa Albani, und dieStatue des Laokoon machet wahrscheinlich/ daßauch Polydorus ein Sohn des AgesanderS ge-wesen sei/ weil widrigenfalls sich nicht begreifenlässet/ wie sich drei Künstler/ ich will nicht sagen/ inder Arbeit an einer und eben derselben Statue thei-len können, sondern wie sie sich verglichen/ da Lao-koon/ der Vater/ eine weit wichtigere und riihmli'chere Figur ist/ als die beiden Söhne desselben.
Plinius meldet kci» Wort von der Zeit, in welcherAgesander »nd die GeHülsen an seinem Werke, ge>lebet haben; Mass ei aber in der Erklärung alterStatuen (t. i.) hat wissen wollen, daß diese Künstlerin der acht und achtzigsten Slmnpias geblühet haben,und aus dessen Wort haben Andere, als N i ch ard so n,nachgeschrieben. Jener hat, wie ich glaube, einen Athe-nodorns unter des Pol»kletus Schülern (?>!», >.Z4. c, s. 5<?cl. Ig. x>rinc.) sür einen von unsern Künst-lern genommen, und da Pol»kletus in der sieben»nd achtzigsten Slmnpias geblühet, so hat man seinenvermcinctcn Schüler eine SlymviaS später gesezet: andereGründe kan Masse! nicht haben. Nollin (Uisi.»nc. t. >1. x. 87.) redet vom Laokoon, als wen ernicht in der Welt wäre. Winckelman.
(Man sehe am Ende dieses Bandes die Beilage II, Z
i) Nicht Apollodorus swie es in der ersten Aus,gäbe hießZ, sondern Polpdorus. Plinius ist dereinzige, der diese Künstler nennet, und ich wüßte nickt,daß die Handschristen in diesem Namen von einander ab-gingen. Harduin würde es gewiß sonst angemerkt ha-ben. Anck die ältern Ausgaben lese» alle PolydoruS.Herr Winckelman muß sich in dieser Kleinigkeit blosverschrieben haben. L es sing.
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