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6 (1825)
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Geschichte der Kunst.

tue nicht von der Hand des LysippuS sein könne/beweiset theils das Stillschweigen der Scribenteiiüber Arbeiten dieses Künstlers in Marmor/ theilsdie Statue selbst/ die keines LysippuS würdig ge-halten werden kan.i)

ß. it. Das gütige Schiksal aber/ welches auchüber die Künste bei ihrer Vertilgung noch gewachet,hat aller Welt zum Wunder nach dem Verluste vonunzähligen Werken der Kunst aus dieser Zeit derhöchsten Blüthe derselben das schäzbarste Denkmalzum Beweis von der Wahrheit der Geschichte vonder Herlichkeit so vieler vernichteten Meisterstüke inder Statue des Laokoon erhalten,^) wen dieKünstler derselben zu den Zeiten Alexanders desGroßen gelebet haben/ welches wir jedoch nicht be-weisen können; die Vollkommenheit dieser Statueaber machet eS wahrscheinlich.') Den PliniuSgibt dieselbe als ein Werk all/ welches allen anderensowohl der Malerei als der Bildhauerei vorgezogenwerden müße. Die Künstler derselben sind Agc>

xin 'l, z. llg. 117.) liest MIM unter einer Figur von Ml»'!mor: »iviini. 1.1K1 Aber dieser L»sipv»s

scheint mit dein berühmten Künstler dieses Namens nichtsgemein zu haben. Fea.

5) sMan sehe die Bei lag et. am Ende dieses Bandes,?

2) Die besten Abbildungen der Grupe des Laokoon findetman ini Musev P i 0 - C l e m e n t i n 0 (t. 2. tnv, Zg.)und in der Samlung antiker Statuen, welche Pira>nesi herausgegeben hat. Mever.

Z) Diese Stelle lautet in der erste» Ausgabe, S> 3-i7,» also :Laokoon nebst seinen beiden Solmen, vom Agesander, Avollodorus und A t l> a n» dorns gearbeitet, ist nach aller Wahrscheinlichkeit auS dieser Zeit, ob man gleich dieselbe nicht bestimmen,und, wie Einige gethan haben, die Ol»mvias, in>,, welcher diese Künstler geblühet haben, angeben kan. "Meyer.

ZK. c. 2. scct, 4. ». 11.