iv Buch / 1 Kap. 16
eingehauen liefet: enoiei/) Lyfippus
hat ihn gemachet; es verdienete dieselbe abernicht erwähnet zu werden/ wen sie nicht von einemunerfahrenen Scribenten als ein wahres' Werk diesesKünstlers wäre gepriesen worden. Ich verwerfe des-sen Meinung/ nicht weil ich gedachte Inschrift nichtfür wirklich alt hielte; den es befand sich dieselbeauf der Statue/ da sie auf dem Palatino auSgegra-ben wurde/ wie Flaminio Vacca bezeuget:^) esist aber bekant/ daß bei den Alten selbst dergleichenBetrügereien gemachet worden/^) welches ich im drit-ten Stüke des vierten Kapitels dieser Geschichteangeführet habe;^) und es ist dieses über die In-schrift/ von welcher wir reden/ bereits vom MarcheseMa ffei bemerket worden. 5) Daß aber diese Sta-
Dieser ??ame ist von dem Erklärer der alten Statuen
(Älallei, raccolta 65 Ltatue, tavola col. 49.)
nicht bemerket; es wäre derselbe sonst nicht auf die Ge-danke» gerathen, daß dieselbe ein Werk des Pol»kle-tu s sein könne. Von einem und dem andern Künstlerwürde dieser Herkules keinen sehr großen Begrif ge-ben. Winckelmaii.
Nicht xnoixi, sondern x?-
ron, lautet die Inschrift/ welche stch an dem Steinoder Felfen befindet/ auf welchem die Keule des Alki-den ruht. F ea.
s) iVIcnioi-ie ,1. 77. Aontlauc, Oii»'. Iwl. c. >2. p. löo.
2) Wie Phädrus (salz. I. k. in prolvA.) beweisen kan:
<^ui preüuni operil,us niajus inveniunt, ttot-o
a,'Ac,!^o. ?Ius vestustati jzvet
Inviiiia iitvrclJx, lionis ^rsssentilius.
Winckelma tt.
Ä ls V. Z K. 14 §.Z
6) Osscrv. t. I. p> Zgg. cr!t. Isxiä. I. z. c. I.
«an. S. col. x6 — 77. Bei Bvissard etmscrixt.