Geschichte der Kunst.
werde» dennoch allezeit die ein und zwanzig Statuen !zu Pferde derjenigen/ die von der Garde des Alexan-ders zu Pferde bei dem Flusse GranikuS gebliebenwaren,!) hjx Me telluS aus der Stadt Dium -in Macedonien nach Rom führete/ wo sie auf dessenPortico aufgestellet wurden/ Werke scheinen/ die dasganze Leben eines Künstlers beschäftigen können. 2)Z. >0. Ich kan hier nicht mit Stillschweigenübergehen eine Starue des Herkules von Mar-mor, die in dem großherzoglichen Palaste/ Pittigenant/ zu Florenz/ stehet/ auf deren Sokcl man
Es ist wahrscheinlich, daß in der Angabe des Pliniusvon den l500 Werken des Lusippus jede einzelneStatue in größere» Statueiivcrcinen als ein besonderesWerk gezäblt ist, und bei dieser Annahme wird dieNachricht weniger unglaublich erscheinen, besonders wenman bedenkt, daß Lvfivvus wohl nur das Modellverfertigte und den von andern besorgten Abguß nach«arbeitete, welches bei der Sicherheit der Alten im Me> ,ßen sehr häufig gar nicht nöthig war, wie wir an antikmStatuen uud Bruchstnken von Erzt wahrnehmen. Me»er.
1) Es waren 2Z Statue» oder gar »och mehr, wie ausdem Arria» erhellet. (Oe exx<.->I> ^.lex. I. i. c. iö>)Me» e r.
2) Es ist eine vo» mehreren Altertumsforscher», u»d auchvo» Visconti (iVlus. ^iv-LIcm. t> 7. x. g?.) ange>»ommctte Meinung, daß der in öfteren Wiederholungenvorhandene, feinen Bogen »rufende Amor, dem>jenigen, den L»sivvus aus Erzt verfertigt, und Pau-fanias noch zu Thespiä gesehen hat, nachgebildet sei.(p->»5an. I. g, c. 27.) Die schönste Figur dieser Art ist ^im Mufeo Cavitolino. lJm Umrisse unter denAbbildungen Numero 87.Z Daß der thespisckeAmor des Prariteles schon im Altertume copirtworden , wissen wir aus dem Paufanias (I. 9. 27,1,welcher zu Tespia an der Stelle desselben nur eine Nach>bildung von der Hand des Atheners Menodorus sc>sehen hat. Meyer.