10
Geschichte der Kunst.
zehente Dlymvias ftzct/ hat er in Bestimmung dies«Zeit/ so wie beim Phidias und Praxiteles ge-schehen/ vermuthlich seine Absteht auf die damaligenfriedlichen UnMnde gehabt. Den in dem erstenJahre gedachter Olympias war/ nachdem Alexan-der nach Babylon zurükgekommen/ gleichsam in der
>) Z^> c, S. scct. ig. pi-Inc.
He»»e (antiguar. Aufs. 1 St. 2tv S>) be-merkt, daß Plinius die Blüthe des Lvsipvus indie Slvmviade gesezt habe, weil Alexander imrrsten Jahre dieser Sl»mviade gestorben. lS-iinte <>0,5,
Den der Tod Alexanders war eine in der altenGeschichte gebräuchliche Evoche, »ach welcher man andereVorsälle zu stellen vflegte. Der Friede in Persien »ndIndien koiite keinen Einfluß aus die Künste in Griechen-land haben.
Plinius c sagt He» ne) hat in jedem Buche mel!>„ rere, und vst sehr von einander abgehende Nachrichten1, vor sich; er ergänzt zuweilen eine aus der andern, zu.» weilen stellet er ste beide neben einander / wie wen er ^»die Künstler, die in Bronze gearbeitet haben, eist» überhaupt, da» vom Phidias an bis auf den Pra-„xiteles und Kalamis, einzeln mit ihren Werken1, anführt, (l.. z.z. scct. 19.) Hieraus folgt ein alpha-»betisches Verzeichniß; nach diesem die Künstler zu^Pergamus; und wieder ein ganz besonderes Vw„ zeichniß , nach dem Alvhabet , Von Künstler» , die1, einerlei Süiets oder Gattung bearbeitet haben. Wo er>, diese verschiedenen Nachrichten hergenommen hatte, ist» eine andere Frage; aber diejenigen, welche Zeitbestim-„ mungen enthalten, sind sehr kurz, und ohne Kunst.„ Nachrichten von den Werken selbst. Sie sezen also„ nicht eben ganz ausführliche Kunstgeschichten voraus,die er vor sich gehabt haben mußte; sie konten aus» andern historische» Werke» gezogen sein Nun gab es„ aber ehemals mehrere solche Geschichtbücher, wo die1, Hauptbegebenheiten nach den Zeitbestimmungen gestellt,„ und von Zeit zu Zeit die in den Zeiträume» und Ge- ^» schichtsperioden lebenden berühmten Leute angeführt