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6 (1825)
Entstehung
Seite
9
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10 Buch/ 1 Kap.

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diese suchete» nach dem Geschmake ihrer Zeit dasSanfte und Gefällige/ da die Nation in der Weich-lichkeit iliren Sinnen zu schmeicheln suchetc. >)

§. 6. Da diese Zeit die allerfruchtbarste an Künst-lern und an Werten der Kunst gewesen ist, so erfor-dert dieselbe auch eine umständlichere Betrachtung,die sich aber unserer Absicht gemäß/ wie vorher/ alsoauch hier auf Nachrichten, die zugleich etwas We-sentliches' in der Kunst lehren, einschränket, mitÜbergebung anderer Anzeige»/ die nicht zum eigent-lichen Zweke führen. ES kommen von izo an in derGeschichte der Kunst auch Künstler zu bemerken/die durch Figuren in Edelgesteine geschnitten sichberühmt gemachet; und diese Kunst scheinet durch dieseltenen und kostbaren Arte» Steine/ die auS deneroberten persischen Reichen nach Griechenland ge-bracht wurde»/ mehr Künstler, als vorher geschehenwar, erweket zu haben; es sind also auch diese nebstden Bildhauern und Malern zu berühren.

ß. 6. Unter den Bildhauern war der berühmtesteLysippuS, welcher in Erzt arbeitete, und alleindas Vorrecht hatte, des Alexanders Bildniß, ichverstehe in, Metall, zu machen.2) Wen PliniuSdie Blüthe dieses Künstlers in die hundert und vier-

O Hevne lantiguar. Aufsäze, i St. 211 S.) machesehr gegründete Bemerkungen gegen des Autors An-sicht über dcn Zustand der Kunst unter Aleranderund seinen Nachfolgern, und erinnert zugleich an einemerkwürdige Stelle des Velleius Patereulus. (t,.i, c> 17 >) M e y e r.

2) ^rrian. 6a oxpeci. ^.Icx. I. >, c. 16, Z. 7. plutarcli.«le tV-i'k. vi-at. 2. z>riric. Valer. 1.3. c. 11.

IN ext. n. 2. Meyer.

vctuit, ne c^uis 30 prsetcr

aue slius (Zuceret wra

k^ortis vultum siiiiulantiii.

Ilorat. I. 2. cpist. >. v. 2/,o.Z