s Geschichte der Kunst.
rung die Süßigkeit einer cntwafnetcn Freiheit/ oh-ne die Bitterkeit derselben zu schlucken / in einiger Er-niedrigung/ aber in Eintracht; und die fast erloscheneEifersucht/ welche sie entkräftet hatte/ ließ ihnen, wiewen die Wuth derselben in Liebe aufhöret/ eine stolzeErinnerung der vormaligen Große und die Ruhe üb-rig/ da die Maeedonier/ die Feinde ihrer Freiheit/aus welchem Lande man ehemals nicht einmal einennüzen Leibeigenen haben konte/^) sich »der sie erho-ben hatten/ sich aber noch begniigeten/ der Freiheitnur die Waffen genommen zu haben. Den Alex lin-der in Persien/ welcher Abenteuer und andere Rei-che suchet«?/ und Antip at er/ dessen Statthalter inMaeedonien/ waren vergnügt/ die Griechen ruhigzu sehen / und man gab ihnen/ nach der Zerstörungvon Theben wenig Ursache zum Mißvergnügen.
K. In dieser Ruhe überließen sich die Grie-chen ihrer natürlichen Neigung zum Müßiggange undzu Lustbarkeiten:^) und Sparta selbst ging von seinerStrenge ab; 4) der Müßiggang füllete die Schulender Philosophen und der Redner/ die sich vervielfäl-tigten/ und sich ein größeres Ansehen gaben; dieLustbarkeiten beschäftigten Dichter und Künstler und
t) Vefonders wurden die Athener von Alexander be>gnnstigt; er verzieh ihn?» den lebhaften Antheil, den hean Thebens Schikfal genommen, und bewilligte ihnenalles, was sie von ihm baten. Nach Athen sandte erdreihundert persische Niistungen, um dort als ein Weih,geschenk zu Ehren der Minerva aufgestellt zu werdenI. e. l6), und die Statuendes Harmodius und Aristogiton, von Erzt,welche er zu Susa gefunden, schikte er den Athener»zurük. (Iil. I. 7. c. ig) Me»er.
2) OcmostI,. in plulipp. vrat. Z. p. lig.
3) ^ristot. xvlit. l. 7. c. /j, i
4) I>I. l.