Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
629
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Briefe. 62s

de in Nom zu führen, welches ihm von Personen,die denken wie sie sollen, übel ausgeleget wurde:so habe ich gleichsam ein Gelübde gemachet/ keinemMenschen, ausser mündlichem Unterricht, hierin zudienen. Ich werde jenem aber so viel sagen können,als er nöthig hat, und auch von diesem Gelübde inAbsicht der vornehmsten Orte abgehen können. Ersoll aber der einzige sein und bleiben, weil ich ihmmein Versprechen vor diesem Falle gegeben habe.

Ihrem jungen Baumeister werde ich mit Rathund That beistehen, wo ich kan.

Ich bin zuerst unendlich verbunden für die Abschriftdes fulzeri sehen Briefes, und zweitens für dieErinnerungen. Das mich, anstatt dich, im201 muß ein Drukfehler sein. Über die Tesserawerde ich Nachricht einholen, imgleichen von den Ta-feln. Ob mich gleich der Wohlstand des Tiroeiniimeiner Stelle zurükhält, nach Neapel zu gehen, (wel-ches ich setmlich wünschete,) so soll dieses dennochkeine Verhinderung an einer neuen Ausgabe sein.Den ich habe unendlich viele Sachen gesammelt,und die Nachrichten, die ich verlange, sind schriftlichzu erhalten. Aber den Truk des Sendschreibenshabe ich noch nicht gesehen.

Ich erwarte auch von Neapel Ihr angenehmesGeschenk, wen eS wird angekommen sein.

Ich müßte ein Schöpfer sein, um Ihrem mi«rühmlichen Verlangen in meinen Arbeiten ein Ge-nügen zu thun. Seit einiger Zeit habe ich keine Fe-der ausezen können, und von nun an muß ich aufRom und auf Italien gedenken. Diesen Sommerwerde ich meine Abhandlung von der Schön-heit in'S Italiänische übersezen, und dem CardinalNezzonieo zuschreiben. Au dem großen italiänischen

t) lJm 2 Bande S. 16L, welches als» darnach zu verbes-sern ist ^