Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
618
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6is Freundschaftliche

jeden/ die ich in Rom kennen lerne, kan ich keinenBriefwechsel unterhalten. Die Anmerkungen aberzu meinem Aufsaze habe ich ihm gleich anfangs nach 'Deutschland zu senden versprochen/ damit nicht etwaein W" i) in Paris groß thun möge mit Nachrichten/mit welchen ich noch nicht öffentlich erschienen.

Ich werde alles/ was Sie mir aufgetragen ha-ben/ getreulich ausrichten/ und ersuche Sie/ demHerrn Chevalier Man meine unterthänigste Empfeh-lung zu machen/ und den Herrn Rath Rei ffen st ei nherzlich zu grüßen/ und ihm zu sagen/ daß der HerrBaron von Berg geschrieben/ dem ich künftigenPosttag antworte. Ich bin mit immerwährenderHochachtung und Freundschaft Ihr ganz eigener ;c.

An Berg.

Mach Paris.z

Rom, den 22 März 576Z.

Mein theure st er Freund!

Auf Ihr lezteS Schreiben vom vorigen Posttage(ohne Ort/ Tag und Jahr) haben Sie mich einigeZeit warten lassen; aber die edle Aufrichtigkeit/ mitwelcher Sie diesen Verzug cingestchen/ dienet stattaller Entschuldigung. Ich gestehe Ihnen wideruni/daß ich mich vergangen in der Erklärung des mirzugedachten Geschenks: eS fiel mir zu gleicher Zeitdie Nnhöflichkeit desjenigen ein/ der eS hätte über-bringen können/ und das schlechte Bezeigen seinesBruders 2) gegen viele demselben erwiesenen Dienste/welches die Willfährigkeit gegen Fremde verleidenkönte. Dieses aber sei unter uns gesagt.

IWille.Z2) lVoikmail.l