Briefe.
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Ich wünschte zu wisse»/ was MIM vor Punktein den An m er kun gen ü b er die Baukunst ver-misset. — Einen herzlichen Gruß an Ihren Herrn Bru-der und an alle andern Freunde. Ich bin Ihnen also inder Länge des Briefes nichts schuldig geblieben, undbin mit ewiger Freundschaft tt.
Nach sehr. Ich kan Ihnen nickt bergen, daßmir bei Überdenkung des sulzeri sehen Vorschlagsallezeit ein kleiner Widerwillen wider mein Vaterlandaufsteigt. Der vornehmste Grund, glaube ich, istdie Liebe zur Freiheit; den ich bin wie ein wildesKraut, meinem eigenen Triebe überlassen, aufge-wachsen, und ich glaubte im Stande gewesen zusein, einen andern und mich selbst aufzuopfern, wenMördern der Tyrannen Ehrensäulen gesezet würden.
Fragen Sie Herrn Professor Sulz er, ob derPrediger Kübze in Berlin noch am Leben ist. ESbat mir derselbe Gutes gethan, da ich daselbst aufder Schule war. Ich würde aus Nom an ih» ge-schrieben haben, wen ich nicht bcsorgete, daß meinSchreiben, wegen meiner Religion, nickt wohl auf-genommen würde. Ich ersuche Herrn Professor S u l->zer, demselben die Gesinnungen meiner Erkentlich-kcit wissen lassen. Ausser diesem kenne ich den NeetorDam, wen er noch lebet. Seit meinem strbenzehn-ten Jahre habe ich Berlin nicht wieder gesehen.
An Uster i.
lNach Zürich.!
Rom, den tS März t76Z.
(gestern erhielt ich Ihr LezteS vom i dieses, undSie werden zur rechten Zeit auch meine Antwort