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Freundschaftliche
Ich habe den Namen des Verfassers, des mirgeschenkten, mir werthen Buchs erfahren: er heißtZ»I', -lc I.ixn!><:, >) und ist vor kurzer Zeit in derBlüthe seines Lebens, etliche 20 Zakre alt, gestorben.Sein Werk aber lebet nach ihm, und scheinet keinWerk eines jungen Menschen zu sein. Man hat einezweite Auflage in Quarto -vol. welche der Cardi-nal Spinelli besizet, und zu Lucea soll es über«sezet sein, in eben dem Format und zwei Bänden.DeSWebb Buch habe ich vor ein paar Jahren bereitsgelesen, welches ich ganzlich vergessen hatte. Ichhabe damals, wie ich finde, etliche Anmerkungen ausdemselben gemacht.
Über das Sendschreiben kan der Herr GravFirmian ganz recht geurtheilet haben, und ichbitte Sie, die Stellen zu untersuchen, die eS seinkönten. Horchen Sie bei Andern, was ihnen miß-fällt und was sie wünscheten geändert oder wegge-lassen zu sehen, und dieses alles sezen Sie mir or-dentlich auf, den dieses soll mir zur Regel bei derUmarbeitung dienen. Ich erwarte diese Anmerkun-gen wenigstens gegen meine Nükkunft von Neapel.Meine Abreise wird in vierzehen Tagen sei».
Von der Geschichte der Kunst wurde aufmein Verlangen ein halber Bogen zur Probe gedrukt,welchen ich bekam; mehr aber ist nicht gedrukt.Herr Walther hoffet eS gegen die MichaeliSmessezu liefern.
Ihrer Freundin sagen Sie alles von meiner Seite,was Sie glauben, daß Sie gerne höret. Ich würdeihr, was ich über die Gratie sin der Geschichteder Kunst^ gesagt habe, mittheilen, Wender Drukdes Werks nicht nahe wäre.
i) Winckelmall irret liier: Goguet ist, wie bekant,der Verfasser des Buchs I^oix. «le. ust er i.