Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
604
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Freundschaftliche

Nachschr. Mein Herr stehet mit dem CardinalFurietti im Handel/ über seine beide Centau-ren mit l^den^ Namen ihrer Künstler/ und zwar für dieVaticana, um dieselben an den Eingang deSMuseoProfano in derselben zu sezen. Rathen Sie aberwie theuer? — ES sind t>»00 Scudi geboten.

Die Kriegslist/ mich in die Vaticana zu sezen/ohngeachtet kein Plaz lebig ist/ wird sein/ mir auf-zutragen/ ein Register zu machen über die deutschenManuskripte der heidelbergischen Bibliothek, t) Wasdäuckt Sie von dieser Handarbeit? Unterdessen gibtes keine Zwangdienste wie in deutschen Ländern.Man arbeitet so viel man Lust hat; nur daß manin den gehörigen Stunden erscheinet. vi»»»

illvellicnt,

xwfcxsv «XXo -rs?-' cö-X»?.

Herr Casanova/ welchen Sie aus dem meng-st schen Hause kennen/ hat seine große Zeichnungnach dem Raphacl a 8. ?ietro in ^lontorio anLord Baltimore für 3-S» Zecchini verkauft/ undsie gehet als ein Geschenk an den König/ um die-selbe in Hamptoncourt neben den Cartons des Na-phaelS aufzustellen.

Ich werde ein Bandchen römischer Briefeschreiben/ vornehmlich von Sachen, die zur Kunstgehören/ welche ich an meine Freunde richten will.Rathen Sie/ ob Sie werden in dieselben kommen?

1) ^Diese /'a/at/na ist »UN seit lSi7 wiederin Heidelberg. 1

2) Da dieses Altarblatt (la 1>nn5kAui'.'>7.io7ie) herab ge«»onnnen ward / uni einen Carton zu machen, nach wel>cheni dasselbe für die Peterskirche in Mulivarbeir gese^tworden, vekam Herr C a sa nova Erlaubniß, eine Zeichnungvon gleicher Größe siir sich zu machen, von welcher hierdie Nede ist, Usteri,