Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
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Briefe.

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mit einem Geistlichen hierher geschikt worden/ undauch mit demselben nach Rom zurükgehen wird. Siewerden vermuthlich mir der Extrapost gehen, undder Herr Pater Rauch meinet/ daß ich mitgeheniijnne. Ganz allein in einem fremden Lande zureisen/ ist betrübt, und dergleichen Gelegenheit könteich fast unmöglich ausschlagen. Ich würde zugleichauf dem langen Wege der Sprache mächtig. Ichhabe allezeit geantwortet, daß es mir sehr angenehmsein sollte/ wen ich nur den Herrn gesprochen hätte.Der Herr Pater ist so aufrichtig, daß er mir selbstAnschläge gegeben, einen Aufschub von dem HerrnNnnrio zu eriialten, welcher schwer daran ging, undsonderlich aus bekaiiten Ursachen wider meine Reisemich Eisenach war. Er glaubte nämlich, man würdemich wieder umstimmen; doch hat er mir dieses nichtselbst merken lassen, den er hat eine große Hochach-tung vor unserm Herrn.

Wen aber die Gelegenheit fällt, (wovon mir derHerr Pater nach Potsdam Nachricht geben will,)lilsden weiß ich nicht, was ich machen soll. Ichwürde alles Vertrauen verlieren, wen ich sie aus-schlüge. Man würde glauben, ich wartete auf euereAnkunft, um mich wieder von neuem bei dem Herrnzu engagiren. Vielleicht gehen beide Herrn noch aufdie Messe »ach Leipzig/und alsdan bin ich geborgen.8ch bin immer der Meinung, ihr werdet in derZlihlwoche nach Leipzig kommen. Ach Gott, möchted»ch beides geschehen!

Der NuntiuS gehet vermuthlich mit auf die Messe,imd wen meine Abreise unter der Zeit vorfiele, sokiime ich von meiner Profession, weil ich nicht hierbin, und könte also dieselbe, wie der Herr meinet,mit besserer Avantage in Rom tvun.

Ich kan nichts anderes t un, als daß ich dieselbenoch zur Zeit evilire, und da ich »UN einmal eine