Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
67
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Briefe.

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Pater Rauch sollte bcim Leben bleiben/ ich meineBesorgung künftig/ nach meiner Wallfahrt/ in Dres-den erhalten könne. Den ich glaube/ daß ich ihnvöllig gewonnen habe. Auf ihn allein / und auf sonst»icinand/ seheich/ wen ich mich entschließen werde.

Bei allem diesen gereuet mich nicht/ daß ich dieSache angefangen habe; weil es nur gleich mit mirfortgegangen wäre/ und zwar über Eisenach/ so wäreich mit einmal aus dem Gerede gekommen. Denwen 3 oder -4 Dneate» monatlich in Rom schon et-was Rechtes ist, so glaube ich/ daß ich mit der Emi-nence gut auskommen werde.

Er schreibet ganze Briefe von mir allein/ und»ls wen er einen guten Freund erwartete. „ Ich„soll (ganz bürgerliche Einfälle) sogleich in seinem„Palais abtreten/ ohne in ein Wirthshaus vorher„ zn gehen. — Er wohne als 8ecletarius lirevium„dem päbstlichen Palast gegenüber. Ich soll daselbst„ commodamcnte logiret werden. Ich würde nichts,, >in der gräulich-bünauischen Bibliothek verlieren;„die seinigc sei die stärkste in Italien/ und eine der„stärksten vielleicht in der Welt. Sie sei stark an„ 30l)/i>l)0 und Zwar cli/ lilxi soelt-i. Sie sei mit„griechischen Manuscriptis so wohl versehe»/ daß er„ glaubte/ zu des Paters Montsaucon„ Lr-rea Zusäze machen zu können. Es sei zwar Ge-brauch/ daß diejenigen/ die bei einem Cardinal»in Diensten stünden/ schwarz und ä sollet„gingen; doch sollte ich meine Freiheit haben. Hene,! Tracht aber verbinde mich zu keinen geistlichen Ge-„schäften; den die Advocaten in Rom gingen selbst>, also gekleidet/ " und dergleichen Kleinigkeiten mehr/ /welche zeigen; daß es ihm sehr um mich zu thunsei.

Man glaubt auch/ daß des Nuntii seine Bot-