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Freundschaftliche
Rath von dem Herrn erhalten. Ich merke/ ich binnicht zu Intriguen gemacht. Wie glüklich ist der,der allezeit den geraden Weg gehen kan!
Ich könte zwar vorgeben/ ich hätte die Postschon bezahlet/ und müßte also den Sonabend noth»wendig abgehen. Allein ich habe dem Pater gesagt/daß ich wegen schlechter Situation meiner Financesmit der heimlichen Post gehen müßte/ (wie ich auchthun muß,) um zusehen/ ob er mir ein Präsentzur Reise machen wird. Allein man köiite mir auchantworten: ich müßte das bezahlte Postgeld im Stichelassen / oder man könte sich gar erkundigen auf derPost/ ob es auch an dem sei. Ich werde mit einpaar Worten in Dresden hinzufügen/ wie ich michheraus gewikelt, und wie ich den Coup evitirct.Wen es ohne Reisen geschehen könte, wäre es mirsehr lieb. —
Zzo höre ich/ das' der Nuntius meine Reiftcontremandirt. Der Pater Rauch ist zufrieden,daß es soll anstehen, bis ich den Herrn gespro-chen habe. Ich sagte ihm: ich kan nicht lügen; ichmuß es sagen/ wen er mich fragt. Allein der Nun-tius glaubt/ ich suche Zeit zu gewinnen. Die ganzeSache wäre ganz anders gegangen/ wen wir einmalseit der Zeit hätten reden können, ^lc» csU l)Mit Schusterdinte geschrieben! — Ich küsse dichtausendmal.
l) tMa» sehe oben S> 47. ?>ote,ü