Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
51
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Briefe.

Ich habe geglaubt/ daß der Herr kein Sternor-thodox sei/ und daß er dir/ da du in solcher Admis-ß?n stehest/ sich einigermaßen dceoiivriren möchte. IchM nicht geglanbet/ daß ich ihm ein Abscheu wegenmeiner Meinung werden würde.

Ich hätte mich ordentlicher »och gefasset/ allein ermöchte es merken/ daß er aufgesezt sei/ ihm den Briefj„ communiciren.

Ich wollte aber auch gerne/ daß er alleS/ was ichgeschrieben/ möchte geheim halten. Deil/ wen solltedem Nuntio bekant werde»/ daß ich keine ReligionMe,l) möchte »lan mir in Rom gar zu gern aufdieFinger sehend) Ferner wollte ich gerne / daß esdcn Namen hätte/ daß ich auf königliche Kosten rci-srtt/ damit es einen bessern und gerechtem Schein/hier sowohl als in der Mark/ hätte.

ES ist der kühnste Schritt/ den ich in meinemLckn gethan/ und ich thu eine Reise/ die/ so völligme ich/ vielleicht keiner der theuren Märker in zweiKmliS gethan.

Wen ich so gliiklich wäre/ daß es alles mit desMn gnädige»! Gefallen/ oder wenigstens Nachsicht>»>d Connivenz geschähe/ ich würde so zeitig reisen/ich noch länger köiite bei dir sein.

Die ganze Sache von Glafeyeii/ dem Schmie-rax, komt von DreSlers seinem Abzüge her.Vlafey hat Loch mannen darum gefraget/ undFranke hat es' lange vorher gewußt. Hätte er mir'S

I) Was heißt: keine positive Religion; den daß er Re-ligion habe, zeigt er in Worten und Handlungen genug-sam.Z

-! söhne Zweifel irrte sich W i n ckel in an hierin: man siehtdort lieber keine Religion als eine>/ die dem römischenInteresse zuwider ist; nur muß man es nicht öffentlichausrufen/ daß man keine Religion habe.Z