Briefe.
gegründet und/ aber die auch selbige nicht umstoße»/beizupflichten? Ich glaube/ ich wurde eben so wenigfindigen / als es ein Professor zu Wittenberg zu thu»glaubet/ der die ?orm»l->m Lc>ncoi<1i»! unterschreibet/ohne sie gelesen zu habe»/ oder ^Verspricht/Z darauf ster-ben zu wollen. Er thut eS/ Professor zu werden/»nd rröstet sich mit seiner Reservation. Meine Be-AgungSgründe sind noch edler und uneigennüziger.Wie müßte man thun, wen man ein Komödiant ge-worden wäre? eine Profession/ die man bei zuneh-menden Jahren verdamme» würde/ und dieselbe um'sBrod nicht verlassen könte. Ich müßte gedenke»/ich hätte oder erhielte so viel Gcschik/ ein paar Jahreeine lächerliche Person zu spielen.
Gliiklich wäre ich/ wen ich könte und dürfte/ mich/so wie ich geschrieben und was ich sonst noch ge-denke/ gegen den Herrn erklären. Ich glaube/ erwürde mich nach seiner Menschenliebe wenigstens er-tragen können.
Bisher habe ich nicht eigentlich gewußt/ was eSin Nom werden würde. Nunmehro ist mir'S eröfnet/mir wird angst und bange. Mei» Trieb/ Freund-schaft und Dankbarkeit sind in mir grausam widereinander empört. Oft verwerfe ich/ was ich verlan-get; dan verlange ich wieder/ was ich verwarf.Lch bin in großer Unruhe. Die Sache ist zu weitgekommen. Freund! den meine Seele liebt/ du hastgefeblet: ich bin ohne Freund gewesen/ dem ichmich vertraue» können. Was ist zu thun?jsct»
Man hat mir die Stelle eines Bibliothecarii beidem Cardinal Passionei angetragen; er hat meine
t) e^k n/ea,' «I/Mc! So sagte Cäsar/
als er mit seinem Heer über dem Rubieon, die Gränzeseiner Provinz, gegen Rom schritt. Sni-ton. >u c-es> c.?2> klutarc!» ia r. Z2. 35^1