Freundschaftliche
griechische Hand gesehen/ die man vor einiger Zeit,ich wußte nicht wozu/ verlanget. Sie hat ihm ge-fallen/ und er hat dem Herrn Nuntius geschrieben,Meine Reisegelder svll ich hier erhalten. Von derReligion hat man mit mir/ doch nur weitläustig/ge-sprochen; ich muß bekennen/ ich habe keine» Wider-willen merken lassen.
Man gibt mir den Rath/ vor dem Frühling zureisen/ wegen der terriblen Wege in Wälschlandum diese Zeit.
Der Cardinal Passion ei ist ein alter Herr;er ist A. ^682 geboren. Weil er stirbt/ und es ge->füllt mir nicht länger/ so komme ich heraus.
Den lezten Entschluß werde ich nach deiner Ant-wort fassen. Meine Arbeit ist mehrentheils geen-digt: ich weiche nicht vor der Endigung derselben;ich habe nachzutragen/ und ich glaube/ daß sie ge-fallen wird.
Sehen aber mnß ich dich. Wen Seine Excel- >lenz mich noch sehen könten und wollten/ so wM'ich den Umweg nicht achten/ um mich wenigstensacht Tage noch mit dir zu lezen/ und Rechnung m !meiner Zeit abzulegen. Ich wurde von meiner Ar-beit/ ans Beseul des Herrn/ beträchtliche Stüre mit-bringen. Das ganze Werk ist zu groß / es ist einganzer Schiebkarren voll. Die Scrivtores derssschen Geschichte allein machen etliche achtzig Bs>gen aus.
Mich verlanget mehr als jemals nach deiner Ant-wort/ welche ich mit bebenden Knochen erbrcchcnwerde. Lebe wohl! Ich ersterbe ?c.