Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
43
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Briefe.

rung/ meines Herrn Gnade auf immer zu verscher-ze,,/ martert.

Erinnere dich aber izo/ mein Bruder, daß du esan keiner Vorstellung gesparet/ mich in Scehauseirzu behalten; es war fast nicht weniger gewagt/ als„ach Nom zu gehen. Ich war mir selbst nicht un-betaut; ich wußte/ ich hatte nichtS/ was großen Her-ren gefallen köüte; sol.i viitulc.-»msuis ging ich zu-versichtlich aus meinem Vaterlande. Gott ließ michGnade vor den Augen meines Herrn finden.

Ich gebe mich gern einer Liebe zur Veränderungschuld/ die du mir nur gar zu oft in allen deinen Brie-fen vorwirfst. NuII»m INÜ^NUM in^enim» 5)— unddlis ist nur allzu wal>r. (llluck mttAnu?» 5>i!rl>scini clixc-lim, »ec milii ai-nogem!) Man muß die gemeine Bahnverlassen/ sich zu erheben. Die Weifen des Alter-tums durchzogen unzählige Länder/ Wissenschaften zusuchen.

Mein Schaz! du weißt/ daß ich allen PlaisirS ab-gesaget/ und daß ich allein Wahrheit und Wissenschaftgesuchet. Du weißt/ wie sauer es mir geworden:durch Mangel und Armuth/ durch Mühe und Nothhabe ich mir müßen Bahn machen. Fast in allembin ich mein eigener Führer gewesen. Die Liebe zuden Wissenschaften ist es/ und die allein/ welchemich bewegen könne,!/ dem mir gethanen AnschlagGehör zu geben.

ES ist meiu Unglük/ daß ich nicht an einem gro-ßen Ort geboren bin/ wo ich Erziehung und Gele-genheit baben können/ meiner Neigung zu folgenund mich zu formtreu.

Dieses lezte fehlet mir/ nebst der Fertigkeit/mich in ein paar fremden Sprachen gut auszudrü-

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