Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
34
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sä Freundschaftliche

lich zu einem ruhigen eigenen Stand kommen wer-de/ so werde ich mir auch ein besonder System ent- >werfen. Wer hier in Dresden gedenket an seinemGlükc zu arbeiten/ muß/ wo nicht Italien/ doch we-nigstens Frankreich gesehen haben: präsupponirt, daßer plaudern kan/ und ein Air hat. Das anderehilft nicht». Die übrigen/ welche hier Gelehrte hcif-sen/ kennen nichts als Titel und Indexe der Bü-cher/ und daS ist auch hier für einen Gelehrten ge-nug. Ich habe also keinen Appetit/ Bekancschaft mirhiesigen fogenanten Gelehrten zu machen: ausser daßich dan und wan die beiden Bibliotheken in Dres-den besuche. Hingegen bin ich unter die Malcr ge-rathen / und dieses unter Leute/ die auch sagen ttn- !nen: /komnm -?-/«, Ein einziger solcher Maler istmir lieber als ic> Tirel Stuzer. Ich habe die Er-laubniß erhalten/ die königliche Schildereiengalerie, so !oft ich will/ zu frequentiren. Mit Anfang des Früh- ^lingS werde gewiß Stunden zum Zeichnen für mich !anSfezen. Die hiesigen CarnevalSlustbarkeiten sind !sehr prächtig gewesen. Ein einziges Ballet, welches !zweimal aufgeführt ist/ soll 36/000 Thaler gerostethaben/ Einige sagen noch mehr. Die Oper Adrianswar prächtig. Die Liste von CompositeurS, Sängern,MusiciS und Ballettänzern und Tänzerinen in kö-niglicher Pension/ und die noch izo agiren/ ist nachdem hiesigen Adreßkalender 176 Personen. Halbso viel, möchte ich fast sagen/ als diese Zahl ist,bekommen Pension und sind schon eximirt. DieCo-lotänzerin Mad. Andre bekomt 6000 Thaler; ZhrMan bekömt nur als ihr Man/ den er ist wederTänzer noch MusikuS/ 3000 Thalcr.— Ich habeHerrn Roßbachen Geld geschiket/ mir ein ha!dDuzend Unterhemden machen zn lassen und mir die- ^selben auf der Post, weil ich keine andere Gelegen- jhejt habe/ zu schiken. Ich habe ihn gebeten/ ein j