Druckschrift 
10 (1825)
Entstehung
Seite
16
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46 Freundschaftliche

Wege mache«/ die zur Ehre führe»/ und/ wen meinBeistand gebricht/ Ihnen einen treuen Freund sen-den. Sie haben verstehen lernen/ Freunde zu wiih.le»/ und/ wen Sie etwas bemühter sein wollen, auchFreunde zu verbinden und sich zuzueignen. Breche»Sie in Gottes Namen auf Michael auf. Des Hoch,sten Ange wird über Sie wachen. Wie manch«wird seiner eigenen Führung überlassen/ dem so vielEinsicht nicht verliehen worden! Sie müßen wissen,daß ein verlorener und versäumeter Winter mehrzu bedauren/ als ein müßiger Sommer/ und daß mnüzlich angewandter Winter eine größere Arnte ver-spricht/ vornehmlich auf der Akademie. Es wird gutsein, wen Sie bei einem von den französischen Pre-digern sich eine Stube bestellen/ um sich mit gute»Büchern betaut zu machen. Es sind Leute von Wis-senschaft. Auf den Anfang komt alles an. Wwen Sie da sind/ so suchen Sie ^»ovis moclo, es seigekauft oder geliehen/ deS Napin '1'Ix^ras l,isro>,-tl'^ugleterre, ic> vul, zu lesen / und nicht einilllll,sondern zehnmal. Dergleichen Geschichte hat nochkeine Zeit gesehen. Sie gehet bis auf die KöniginAnna. Die Continuation tauget nichts. Bei miraber treffen Sie nichts an nach ihrem Geschmchsonst sollte Ihnen alles zu Diensten stehen Durchdie Finsterniß der schreklichsten Nacht wollte ich ge-hen/ Ihnen Vortheil zn stiften/ ohne Dank und Ver-geltung zu hoffen. ES gehe Ihnen beständig wohl,und wie es Ihnen ergehen mag, so gedenken Sie MIhren Freund. Zch bleibe beständig

Ihr getreuer «.

t) Hier sind wieder folgende Worte ausgestrichen:Zt habe leider lange in einer finstern Nacht von VorurtlM le» hernmtapen müßen." Hartmaü.