>6
Gcschlnttcnc Steine.
Vom Spieße auf das Pferd springe», heiüt in,Grieckischen ; man Ittus) aber diese Re-
densart nicht mir den Worten ^0^1/ »nd <sl!^„
verwechseln, welches ein militärischer AnSdriik war und eine Ve-ivegnng aus der r echt en Seite bezeichnete, weil man den Seicßi>ier trug; so wie eine Bewegung auf der
linken Seite anzeigte, weil man hier den Schild trug, l)
?7/,. Antike Paste, den Agathon»r nachahmend.Derselbe Gegenstand. In unferer Samluna der Abdrüke ßn<-det sich ein Krieger in der nämlichen Stellung, mit den Buch-staben Z ^
!17Z> Antike Paste. Fragment. Ein Reiter zu Pferd,die rechte Hand auf den Schenkel gestüzr, und in derselbe»den Sviesj gegen die Zügel des Pferds gesenkt. Die lange»-über die Schultern wallenden Haare scheinen uns einen grie-chischen Reiter anzuzeigen; den die Arhenienser, welche bei derReiterei dienten, ließen ihr Haar wachsen, 2) und die Spar-taner Z) trugen es gleichfalls lang, wie überhaupt alle Lace-vämonier. -t )
Tenophon in seinem Buche von der Reiterei, der vor-züglich die Athenienser berüksielitigt, gibt die Vorschrift, diißder Reiter auf dem Zuge, wie der auf unserer Paste ist, sei-nen Sviest zwischen den Ohren des Pferds i» Ruhe haltenfoll. Wen man voraussezen dürste, daß diese Art, den Spießzu hatten, allgemein bei den Atheniensern angenommen midbeobachtet worden, so köiite unser Reiter nickt Von diesemVolke fein.
Wir haben an diesem Reiter ferner noch zu bemerke»,daß er eine Arr Stiefeln hat, die ihm bis an die Waden rei-chen, wie man sie unter andern am Trajan zu Pferde auszwei Basreliefs am Bogen Constantins walirnimt Z)
S76. Glaspaste. Ein Reiter von rükwärts zu sehen,
-L) IDie Abbildung und weitere Erklärung dieses StcinSin den Denkmalen Rum. 202.1
2) ^riüwpli. ZVuIi. v. 14. üc^uit. v. 677.
3) plutsrcl,. in ^I.zl»an<Iro c 1. .Vpoplnli, I.ac. t. 6. P.71S. <?>l!r. keisli. Ucroilvt. I. 82.1 <^unt, Larues. ^ll Ll!-ri^>. linceli. v. ^55
vj) ^riztot. riiet. I. 1 g Z. 3.^
5) Lartol. acliriir. tsb. 25—26.