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'dm Besonderheit dieser Paste besteht darin, daß unser Pserddie Füße auf derselben Seite vorwärts bewert, wie diePferde des Kasior und Pollur aus dein Cavitolio; die Vierantiken Pserde aus Erzr über dem Portal der St. Marcus-kk'che zu Venedig/ uud das Pserd der Reiterstatue das No-nius Balbus zu Porti«. Wir sehen die nämliche Bewe-gung an Pserde» aus einigen Werken < die bei Wiederausle-l>mig der Künste sind gemacht worden, z. B. an den zwei ge-malten Reiterfiguren der zwei Kavitäne der Nevublik Flo-renz , die in der Domkirche dieser Stadt sind. Diesesist übrigen? nicht die bestandige Manier/ wie die Pserdein ihrem Gange bei den Alten vorgestellt wurden. DasPserd des Marcus Aurelius von Erzt, das Pserd dessel«bc» Kaisers aus einem Marmor und die Pferde seines Wa-gens aus dem Cavirolio, die erhobene» Pferde desTitus andem Bogen desselben gehen mit einem vorder» und eineml,intern Znße der cntgcgcngefezten Seite, wie wir wisse», daßdie Natur uud die Geseze der Mechanik es fordern, »nd aufwelche Art alle vicv,ußige» Thiere allein mit Festigkeit undsicher gehe» können.
» S7Z. Grauer Jas»is Ein Krieger, der zu Pserdesteigt, sezt den rechten F»ß auf eineKramve, die in ei»er ge-wissen Höhe untcn am Schaft seines Svießes befestigt ist.Man weiß, daß die Alten den Gebrauch der Steigbügel nicktkanten; aber noch niemand hat bemerkt, das, sie irgend einenErsaz sür diese Beguemlichkcit hatten. Dieser Stein erthei-let zugleich einer Stelle des Xenophon Licht, welcher dieseArt, aus das Pserd zu steigen, «wähnt, aber auf eine Weife,daß er bisher von »iemalid verstanden worden. In feinemVuche über die Kunst der Reiterei, wo er lehrt, wie man zuPferd steigen foll, sagt er: „ daß der Reiter zuerst mit der>, linken Hand den rintcrn Theil des Gebisses" Iwohl eher dieTrense, Halfter,) im Französischen Stan-
ge, wo sich die Zügel anschließen, die unterhalb dnrch eineKette befestigt sind, was im Griechiflien durch aus-
gedrillt wird,) „ ergreifen wll; aber daß er darauf zu achten»habe, sie nicht zu hart anzufasscn; und wen er die Mahne„ nahe bei den Obren ergreife, um auf das Pserd zu hüvsen,„ oder sich vom Svieße aus daraus schwinge, so müße er dasv Pserd nicht verrüken. " t)
i) Oe rc ecjueslri c. 7. Z. 1,