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9 (1825)
Entstehung
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Vorrede.

In dem Palaste Nospiglofi befindet sich eine sclivneStatue der Minerva/ die zu ihren Fnße» ei» Seevferdoder ein anderes Seeungeheuer hat. Ich glaube, daß sie dieMinerva vorstelle/ der man i» gewisser Hinsicht eine Her»fchaft über das Meer zuschrieb/ und welche man in Bildwerkan dem Hintertheil der Schiffe vorstellte; l) auch trug mansie zu Athen in einer feierlichen Proeession längs dem Mee,resufer hin. Es gab eine Minerva auf dem Vorgebirge?Z!isen»m, 2) der die von Alerandria kommenden Schiffer ei>ue befvndere Verehrung erwiesen, indem sie ihr Wein aus>goßen; diese Statue wird wahrscheinlich durch ei» Attribut,das sich auf das Seewefen bezog, ausgezeichnet gewesen sein. Eben so schwer ist es zu sagen, was eine Minerva be-deute, die ganz mit einem Schleier oder einer Draperie um-hüllt ist; man erkent sie blos an ihrer Halrung, an ihremHelm und Schilde/ der durch ihr Gewand hindurch scheint.Diese kleine marmorne Figur befindet sich in der Samlungdes Herrn Cardinals Alerander Albani. Wen sie nicht«ine Minerva vorstellt/ deren Statue die Athenienser andem Feste dieser Göttin, genant, zu umhüllen und

tu bedeken pflegten: Z) so weiß ich davon keine Deutung zugeben.

So ist es ausfallend, einen Vakchus bewafnet zu erbliken,wie man ihn, mir andern Gottheiten auf einem vierekigenAltare in der Villa des Herrn Sardinals Alexander Al-bani findet; und doch ist dieser B a k ch u s leichter zu erklä-ren: er bezieht sich wahrscheinlich auf den Feldzng desselbennach Indien.

Aber noch auffallender ist eine Göttin mit einer Zange;man findet sie auf einem dreiekigen, im hetrurischen Styl gear-beiteten Altare in der Villa Vorghese, wo sie sich gegenMinerva wendet. 5) Man köiire auf die Vermuthungkomnien, daß dort zwei Minerve» vorgestellt wäre», und

1) 8ui<z. V. et «i Lnnk. Lalmaz.

cxcrcit. in Soli», p. !>? l. kDeNkmale Nun«. 207.)

2) 8lat. ^vlv. I, Z, carm. 2, v. 2.j. Louk. comiuent,

i» l'acir. unnal. XV. j,. ^?.z.

Z) Ncurs. <!e v.

4) sDenkmale, Num. 6.)

!) lEbendas. Num.