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9 (1825)
Entstehung
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Vorrede.

Sthrpad es hingegen ist, nach meinem Urtheile, das ältesteWerk der Kunst bei den Griechen. Aber da der ältesteSt»l der Grieche» dem der Hetrnrier sehr ähnlich gewesenist, wie das mehrere alte Autoren bezeugen, so ist es oftschwer zu entscheiden, ob die Arbeit hetrurisch oder griechischist, und daher habe ich mich ost begnügt, die ältesten Grn,Viire» uuter der allgemeinen Benennung von Werken des wsten oder ältesten St»ls zu begreifen.

Von der Empfindung des Schönen, als dem zweite»Theile der Kentnis, der Kunst, kaii vorzuglich bei den griechi,schen Gravüren die Nede sein. Die Ägypter konte» schwer,lich das Schone darstellen, da ihr Klima es nicht Herder,brachte. Die Hetrurier haben sich nicht bis zur höchstenStuse des Schönen erhoben, wegen der oben erwähnten Ei,genheit ihres St»ls. Hingegen erbliken wir das Schöne l>>,reits in den Köpfen ans griechischen Münzen, besonders »usdenen von Svrakus, Vor der Zeit der großen Meister in deiKnnst, und da, wo ihre Zeichnung »och der hetrnrischen hätt!gleichen müßen. Die Empfindung des Schönen erzeugtalso die Keiitniß des schönsten St»ls der Griechen, und dies«,verbunden mit dem Verständniß der richtigen Zeichnung, kön,neu allein zu der Fertigkeit sichren, das Antike von dem M«,deriien zu unterscheiden. Das Geheimniß, das der MarchkstMass ei 2) zu diefem Zweke hat mittheilen wollen, nämlichden mehr oder weniger polirten Grund der Figuren auf dmgeschnittenen Steinen zu beachten, ist crso»»en und nichthaltbar; unsere geschiktern Steinschneider verstehen es eil»so gut, wie die Alten, ihren Arbeiten den gehörigen Grad dttPolitur zu geben. Z?

In der gegenwärtigen Samlung hat man nicht alleinKövfe von der höchsten Schönheit zu bewundern, wie zumBeispiel den jungen Herkules, foitdern auch das höchsteSchöne im Nakten jedes Alters; unser Bakchus kan blosmit der schönsten Statue des BakchuS in der Lilla Medi,

dieser Äusserungen die Geschichte der Kunst uud dieDenkmale an ihren gehörigen Stellen »ach.Zt) sG. d. K. S B. I K. lt §.Z

Z) I^THun es aber nicht so allgemein. Man vergleiche dieNote S. 2IZ 2!4. im t Bande,)