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9 (1825)
Entstehung
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einer Allegorie.

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tcn/ und der Winter gehet vora»/ eine jede mit ih-ren Früchten; und zulezt komt HymenäuS mitRosen bekränzt/ welcher in der rechten Hand einGießgefäß trägt/ und mit der linken eine Fakel aufder Achsel: diesem leuchtet der HefperuS oder derAbend/ mit einer brennenden Fakel «ach der Ge-wohnheit der Alten. Da aber die Ausführung die-ses Bildes zu unseren Zeiten der Malerei und nichtder Bildhauerei zufallen würde/ so komt es vor-nehmlich auf Angebung der Farben der Gewänderund des Schmuks an. Peleus/ welcher als einHeld halb nakeud ist/ kaii das Gewand lakroth ha-ben/ den Purpur anzudeuten; der TbetiS ihreS/als einer Göttin der See/ sollte meergrün sein/ wiees dem Neptunus gegeben wurde; >) in dem altenGemälde der a ld ob r an d isch en Hochzeit aber/welche eben diese Vermählung vorzustellen scheinet,, ?)hat TbetiS ein weisseS Gewand/ wider die Ge-wohnheit der Griechen/ wo Braut und Bräuti-gam gefärbte Kleider trugen/ wie SuidaS ausdem AristophaneS bemerketauch bei den Rö-mern war das Gewand der Braut (kl->inme>im) roth;^)des VulcanuS kurze Weste würde eisenfärbig zumachen fein/ der Hut desselben aber ist himmelblau/wie im zweiten Kapitel angezeiget worden/ und diePallas pfleget auf alten Gemälden das Unterkleidroth und den Mantel gelb zu haben. Den Jabrs-zeiten kaii einer jeden ein Gewand von bedeutenderFarbe gegeben werden. Der Frühling kan dasNnterkleid weiß und das Gewand rofenfarb haben,

1) pkurnut. nat. Oeoi'. e. 22. 198.

2) lG. d. K. 7B. ZK. 7 §. Note.Z

3) Voce

4) Ln Lcrixt. x. ZZZ.

Winckelmaki. 9. 12