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Versuch
januS saget: „in unseren Herzen / in unserer See-„ le sind Altäre für dich aufgerichtet. " Dieses er-hobene Werk stehet in den ^äiuirancl.-» von Varto-l i gestochen. Sollte dieses Bild gemalet ausgeführtwerden/ findet sich nichts zu erinnern als allein überdie Farbe der Gewänder. Das fliegende Gewanddes Genius kan himmelblau mit goldenen Sternensein / womit die Alten vielmals die Gewänder bese-zeren. Das Gewand der verstorbenen Person würdeweiß sein / das ätherische reine Wesen in dem jezi-gen Zustande derselben anzudeuten. Die Figur desLandes oder der Stadt kan wie die N o ma auf demalten Gemälde in dem Palaste Barberini ge-kleidet werde»/ nämlich in Weiß ihr Unterkleid/ inNoth ihr Mantel oder Gewand. >)
§. ^29. Ein allegorisch Bild einer hoben Ver«Mahlung kan die Heirath deS PeleuS und derThe-tiS auf der oben angeführten Begräbnißurne in derVilla Albani gebend) und zwar so/ daß den bei-den heroischen Figuren/ welche neben einander sizen,die Ähnlichkeit der vermählten Personen gegebenwerde. Dieses Bild kan sehr reich werden/ weilalle Götter hier erschienen/ und den VermähltenGeschenke brachten. Auf unserem Werke aber er-scheinen nur Vuleanus und PallaS; jener über-reichet dem jungen Helden einen Degen/ und dieseeinen Helm. Hinter ihnen folgen die vier JahreSzei-
j) Noth ist zwar der Mantel; das Gewand (tun!c->) aber/soviel wir uns erinnern, überhaupt gelb. Der Theil desUntergewandes, der nm die Fuße zum Vorschein komt,mag von weisser Farbe sein/ allein es verdient angemerktzu werde», daß dieses Bild sowohl unten als oben schad-haft gewesen, und Kops und Fuße stark aufgemalt schei>nen. Meyer.
2) lDenkmale, Num.