einer Allegorie.
Zwei alt,: Werke geben ein reiches und edles Bildzu solchen Denkmalen/ welches füglich mit Begriffender Religion bestehet. Das eine ist die VergötterungKaisers A nt o n i n u SPi u s und der älterenFau-stina in erhobener Arbeit, auf dem »Monte Cito-rio aufgerichteten herlichen Basamente zu der Säule,die auf demselben stand. Dieser Kaiser und dessenGemahlin werden auf einem geflügelten Genius,welcher in der linken Hand die HimmelSkugel halt,um die sich eine Schlange als das Bild der Ewig-keit schlinget, in die Luft getragen, so daß man vondenselben mir die Brustbilder sieht; das übrige ih-rer Figuren ist durch die Flügel des Genius bede-ket: auf beiden Seiten flieget ein Adler, welcher,wie im dritten Kapitel gedacht ist, auf die Ver-götterung zielet. Der Genius stellet bei uns einenEngel vor. Unten zur rechten Hand sizet die weib-liche Figur der Stadt Rom mit erhabenem rechtenArme, zum Zeichen der Verwunderung; in dieserFigur kan das Land oder die Hauptstadt angedeutetwerden. Auf der linken Seite sizet, niedriger alsjene, eine halb nakte inänliche Figur, die einenObeliskuS hält, um in demselben ein ewiges Denk-mal /<ci, wie der Granit ist) dieses Kai-sers vorzustellen. Dieses Basament ist auf vierBlattern in länglichem Folio von Franz Aq>iil>!gezeichnet und gestochen. Wollte man zu dem vor-geschlagenen Bilde nicht alles von diesem Werkenehmen, so kaii die Vergötterung der jüngerenFaustina auf einem großen erhobenen Werke imCampidoglio das Bild verändern. Auf demselbenbrennet Feuer auf einem Altare, welches ein Opferan die vergötterte Person ist, und dieses kaii sym-bolisch auf die Dankbarkeit gedeutet werden, welchedem Andenken deS würdigen Prinzen ein Opfer brin-get/ so wie PliniuS in der Lobrede auf den Tr,!-