Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
261
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einer Allegorie.

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§. /i2Z. Ein Verleumder könte mit einemü auf der Stirne kentlich gemachet werden/ welchenBuchstaben die Römer denen/ die gerichtlich der Ver-läumdung waren überführet worden/ auf die Stirnebrauten: den Lulumvi» wurde vor Alters mit ei-nem K geschrieben. Einige sind der Meinung / daßdiese Strafe >» l^ege liemmi» verordnet worden. 2)§. Eine d u m me Verwunderung töntedurch eine Nachrcule/ um welche andere Vögel her-um stiege»/ angezeiget werden: den dieses Fliegenbeißt nach dem Aristoteles verwun-

dern.^)

§. -525. Ulysses kaii durch einen Delphin aufauf seinem Schilde deutlicher gemachet werden,woran weder alte noch neue Künstler gedacht Habens)und über diesen Delphin sowohl/ als wo derselbeauf Münzen und in anderen Denkmalen angebrachtist/ kau Bi anchini nachgelesen werden. 6)

§.^>26. Ein Undankbarer könte nach demBilde einer griechischen Siuschrift durch eine Figur/

1) 6ic. pro Hose. c. 20. ^uiian. in x. 36o.

2) Neinec. änlich, Kon!. »6 Inst. 1.4. tit. 16. I. 3.

Das müßte als Polizeiregel ohne Zweifel eine sehr guteWirkung thun; von, Künstler möchten wir jedoch in alle-gorische» Darstellungen nicht gern ein so derbes Mittelangewendet sehen. Meyer.

Z) Iliüt, nnini, l. g. c. 1. Lonk. Lockart. Hicro^. I. 1. c.9. p. 66.

4) I^cop>>r. v. 65>g. et Lcliol. »6 I>. I.

5) Es ccheint uns besser/ den Ulysses wie gewöhnlichdurch die spizige Müze zu bezeichne»/ als duech einen Del,Vhi» aus seinem Schilde/ weil dieses leztere Zeichen we-niger bekaiit ist/ als jenes. Meyer.

6) Ist. Univ. p. Zöo. se<z.