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9 (1825)
Entstehung
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260
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Versuch

eignete si ch diese Ehre zu. >) Ein Esel mit heiligemGerärhe beladen, war in eben der Deutung ein Sprich-wort bei den Griechen, von den Eseln genommen,die zu dem cleusischen Feste die Geräthe trugen. H§.^>9. Die Trauer über Verstorbenekönte aus den Kleidern durch zween griechische Buch-staben s. x. angedeutet werden. Diese Buchstabenhießen: H-cs-? , den u nterirdischen

Göttern, aber auch und des To-

des und des BlizeS. Kleider, welche nicht mitdiesen Buchstaben bezeichnet waren, hießen vcsws pu-rce. Der Buchstaben s bedeutet auf Inschriften ei-ne Person, die gestorben ist.

§.420. Die Tugend, welche als ein allgemei-ner Begrif schwer vorzustellen ist, könte durch denbekaiiten Spruch: ne <zuicl nimis, auf

einem Täfelchen einigermaßen angezeiget werden;den die Tugend bestehet in dem Mittel zwischen zweiäussersten Enden unserer Handlungen/')

§. 421. Die Tulipane könte einen Menschenbilden helfen, welcher schön von Gestalt ist, aber oh-ne andere Verdienste, so wie diese schöne Blume,welche keinen Geruch hat; es ist auch die Tulipanein der italiänischen Sprache ein bildliches Sprich-wort eines solchen Menschen.

§. 422. Die Vergessenheit kan durch denFluß Lethe angedeutet werden, in der Gestalt ei-nes Flusses, auf dessen Urne das Wort gesezetwird; und die Unbeständigkeit durch den Cha-mäleon, aus bekantem Grunde.

1) luk. 6.

2) Lckott. pi-vvcrl). p. 497.

Z) Hi8t. lZe 1'^eaZ. t. 6. p. 288.

4) Olon^'s. Ilallc. ainilj. I. 3. x. 5o3.