Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
Seite
258
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2Z5

Versuch

ne Schwalbe sein; den dieselbe heisset die Schw an-hafte beim Anakreon^) und S im on i d e S.^)

§. ätZ. Vielmals habe ich die Semiramisgemalet gesehen/ aber niemals deutlich genug bezeich-net, welches durch eine wilde Taube hätte geschehe»können; den dieses war die Bedeutung ihres Na-mens. Z)

§. Daß die mehresten Siege Kinder, we-niger der Tapferkeit/ als der List und des Betrugssind/ wie die Alten sageten, könte einigermaßen durcheine Larve/ vor dem Helme an einem Siegeszeichengesezt/ ausgedrillet werden: den man saget auch imgemeinen Reden / die Larve der List vorhän-gen/ veslire la mascliera clell' sslu ?.is.

Z.-jiL. Zu Bedeutung des SommerS/ lindsonderlich des Zlugustmona tS/ könte ein Adlerdienen/ welcher seine Zungen znm Fliegen anführet;den der Adler heket zu Anfang des FrühlingS/ brü-tet dreissig Tage/ und dessen Junge sind allerer!?im sechsten Monate nach ihrer AuSbrutuug/ dasist/ im Auguste/ znm Fliegen und sich ihren Raubzu suchen gesckikt/ welches auch HoratiuS nachder verbesserten Lesart desselben anzeiget:

1) 12.

2) Scl>ol. Nesioä. x. öS.

Z) vocllsrt. et Lan. x, 740.

lNammsallegorien sind fast immer verwerflich.)

4) I,. 4. 06. 4. v. 7.

Der Künstler wird besser thun, eine» mir Ähren bekränz,ten Genius ;u wählen/ als den vorgeschlagenen Adler,welcher seine Jungen zum Fliegen anfuhrt. Meyer.