238
Versuch
Philosophen von gleicher Größe für den MarquisCroixmare in Paris gemalet hat.
s. 37«. Die unbekanten Quellen deSNilSsind an der Fontana auf dem Plaze Navona zu Romin der Figur dieses Flusses durch ein Gewand/ wo-mit derselbe sein Haupt verhüllen zu wollen scheinet/sinreich angedeutet, t) Dieses Bild bleibet noch bisizo wahr: den die wahren Quellen des Nils sind nochnicht entdeket.
§. 37 l. Den Schlaf hat Algardi nebst demschlafenden Kinde von schwarzem Marmor mit Mohn-hciuptern/ in der Villa Borghese/ durch eine Feld-maus (xlis, gliiro) bedeutender zu machen gesucht,weil dieses Thier den ganzen Winter hindurch schla-fen soll. Dieses Thier ist von denjenigen/ diedieses Werks gedenken/ so wenig als vom Velloriim Leben des Algardi/ bemerket.^)
j) Won Vernini.^
2) O '^nvills «ur les Laurccs <Iu ?>il, 3-INS lesI>ll!in.<!e >ile^i In^cr. t. 2ö, p. 46.
Etwas Ähnliches findet nian auch an der berühmten an»tike» Kolossalstatue des Nils beabsichtigt. Einer der klenneu Genien / die um den Zlufigott scherzen, scheint näm-lich bemüht, den Schleier anszuheben, unter welchem dasWasser hervorstießt. Diese semere -Aiisrielung mag ohneZweifel dem Geschmak und Schönheitssinne der alte»Kunst angemess.ner sein, als Verninis Erfindung,weil auch diese leztere deutlicher ist. Inzwischen würdeheut zu Tage weder die eine noch die andere mehr an»wcndbar sein/ da die Quelle» des Nils nunmehr wirklichentdekt stnd. Me»er.
Die Alte» pfiegren den Nil aus schwarzem Marmorzu bilden. (I'uus->n. VIl!. 2 Siebelis.
3) Alarü?!. I. 3. k'^i^r. 53. l. »3. e^iZr. Hg.
4) V>te k!u. x, 3gg.