Versuch
Z. ZZj. Ein Schmetterling über einem Ge-fäße und unter demselben ein Weinblatt/ auf einemgeschnittenen Steine/ soll die Seele eines SäuferSbedeuten.
tz. .jZ2. JneinemSchweine undeinem Schmet-^terlinge auf einer kleinen Begräbnißnrne in der VillaMattei findet Fieoroni das Bild der Seeleeines Epikuräers.^)
s. 33 j. Die Auslegung des Svhinx auf demHelme der Pallas/ wodurch angezeiget werden soll,daß diese Göttin in Afrika geboren sei/-^) hat ebenso wenig Grund.
ß. In dem Zeichen der Venus unter demGestirne hat man einen Spiegel finden wollen,welcher nach Art der alten Spiegel rund gewesen,und mit einem Stiele; Salmasius aber zeiget/daß dieses Zeichen aus dem ersten Buchstaben desWorts P-u5<x-x°5, womit VeyuS benennet worden/gemachet sei/ welcher vor Alters <p geschrieben wor-den. 4)
6-i5. Ein tief gestempeltes vierekichteS Feldauf einigen griechischen Münzen/ sonderlich auf de-nen von der Insel Scio, ist von Beger für einschönes Räthsel gehalten. 5) Eben dieses Zeichenhaben die Münzen von Corfti/ Dyrrachium und Avol-lonia / und aus diesem Grunde machet gedachter Ge-
1) Oatal. ^rcol. x. 402. n. Ü96.
2) kom. j?. 66.
3) 8^me»ni illustr. eUleäaZI. ant. x. 62.1^!on6i553. 4.
4) In Lolin. p. ,2)7. l^Die sogenanten Kaleuder;eichen derPlaneten sind aus den ganzen Abbildungen der Venus,des Mevcurius :c. m ein Compendium gebracht.?
5) Ikes. x. 2Z4.