Versuch
va gegeben wurde/ indem man ihn sogar mit demTibulluS verglich.
Z. Zeh selbst füge hier Mlithmaßnnge»iiber einige Allegorien bei/ wie eine Schnur vontrokenen Feigen ist in der Hand von Figuren ver-storbener/ sonderlich weiblicher Personen/ auf hetru-rischen Begräbnißurnen/ und auf dem Dekcl voneiner großen Urne in der Villa Negroni. Esköilte dieselbe andeuten/ daß der Verstorbene in dengeheimen Gottesdienst des BakchuS eingeweihetgewesen; den man trug an dessen Festen unter an-dern auch Feigen auf einen Faden gezogen/
Ware den AntiquariiS ein Vers desAlexi s bekant gewesen/ welchen Athenäus an-führet/ 2) worin er zum Scher; saget/ daß trokeneFeigen das Wapen ntheiiiensischcr Schiffe stnd: sowürde man bereits' geschlossen haben/ daß eine SchnurFeigen das Vaterland dieser Personen andeutet. Eine ,Schnur Feigen heißt in einer anderen Stelle ebendes- 'selben Dichters und vielleicht
tönten die folgenden Worte: xo« Aov ?oi;
„ aber er hatte auch dieselben gerne/ da er„ noch am Leben war/ " die Feigen in der Handder Verstorbenen erklären/ wen diese Stelle völlig vomAthe näus angeführet wäre. Die bequemste Muth-maßung gibt mir eine Nachricht des HelladiuS vonByzanz in der Chrestomathie beim Photius/4) woderselbe berichtet/ daß zu Athen schon zu den Zeitenvor dem TheseuS eine Schnur trokener Feigen amHalse getragen für eine Abwendunganstekender Krankheiten gehalten worden; er saget
1) cupilliu <Iiv!uai'. t> L. IicisI>>.Z
2) 1^. 14. sc. >3. r>.
Z) IdU. >. >S. tc. 6. n. 23,1.
4) Lid>. x. S7 2.