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Versuch
§. 277. Von allegorische» Anlagen der Grab-mäler geben uns'die Begräbnisse der Amazone H ip-polyta nnd des Dichters StesichoruS ein beson-deres Beispiel: das erste war bei Megara/ und hat-te die Gestalt eines amazonischen Schildes;') daszweite war bei Himera in SicilieN/ und eine An-spielung ans den Namen besagten Dichters/ wel-cher in dem Spiele mit AstragaliS oder Spielknoche»einen Wurf von acht Augen bedeutete/ und daherwar alles in der achten Zahl an diesem Gebäude.Auch in neueren Zeiten ist zuweilen allegorisch ge-bauet/ wie das Escurial in Gestalt eines No st es/dem h. Laurentius zu Ehren/ und Borromi-ni machete die innere Anlage und Form der Kirchevon der Sapienza zu Rom/ die unter Pabst Nr-ban VIII. gebauet wurde/ einer Biene ähnlich/^)weil Bienen/ wie bekant ist/ das Wapen des Han-fes dieses PabstS waren. Als allegorifch lönte einGrabmal angesehen werdeil/ welches im Jahreinbei Rom entdeket wurde/ und mit Muscheln auSge-zieret war; den es war ein Ccnotapüiuni/ das iß:ein leeres Grabmal ohne Körper/ zum Gedächtnisseeines Arztes/ welcher auf der See gestorben war/wie die daselbst gefundene griechische und metrischeInschrift anzeiget. Vornehmlich aber wurden al-legorische Bilder auf Grabmäler gesezet/ wie derSchild ist auf dem Grabe des HektorS auf derTabula Jliaca im Campidogli»/ und der Schild
,) pausen. I. i. sc. 41.^
2) ?ollux, I. 9. segm. 100.
Nach dem P 0 llur hat der W n v f seinen Namen vomGrabmale, und nicht umgekehrt. Siebelis.
Z) «lella tav. 10.
4) Luonarr. Osserv. soxra alc. vetr!, p. l3^.