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9 (1825)
Entstehung
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einer Allegorie.

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auf dem Grabe des unsterblichen Leonida 6; ^) auchin Anspielung auf die Gewohnheit/ die in der Schlachtgebliebenen Krieger auf ihrem Schilde fortzutragen,wie eS eine Inschrift von dem Th r asy b»luS mel-det.^) An dem Grabe des ElpenorS, welcherdeS Ulysses Steuerman war, sezetHomerus einSteuer/ und Virgilius ein Steuer und eineTrompete auf das' Grab des MifenuS. Auf Grä-bern junger Mädchen pflegete eine weibliche Figurmit einem Gcfäfic in der Hand vorgestellet zu sein,in Deutung auf das Wasser, welches junge Leuteauf ihr Grab ausgoßen. Die Gothen ließen aufden Gräbern eine Taube auf eine Stange sezcn,welche hier, wie auf vielen anderen christlichen Denk-malen, die Seele bedeuten lan.5)

ß. 278. So wie nun die Atti^ge einiger Gebäu-de allegorisch war , so pflegeten eS auch einzelne Stü-kc und Glieder derselben zu sein. Auf dem Gipfelder Tempel, sonderlich des Jupiters, standen ins-gemein Adler, und eS sind dieselben kein Zeichen ei-nes römischen Gebäudes, wie ein Gelehrter glau-bet; 6) den wir wissen Las Gegentheil aus dem Pin-daruS und aus anderen Scribenten.

§. 279. Zu Bildern und zu Allegorien war vor-nehmlich die Friese, das ist, das mittlere GlieddeS Gebälks bestimmet. Man könte aus den viele»zweispännigen Wagen im Laufe, mit der Figur/

1) I. I. c. 8. x>g> IK!<I. I.z. c. Z. p> igJ. cclit.tl. 8lexl>.

2) IIz!6> I. Z. c. 5. exlgr. g. p. igg.

3) I. 3. 66.

4) I. 5. c. 3^.

L) vuonsrr. I. c> z>. I->5.

L) Lxxlic. l!e la ZVIos. ile I?!>I<!sti'> x, 5 ö.