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Versuch
Kunst beigebracht ist/eine Anspielung sei aufdasjenige Gefäß/ --.«M-'",, genant/ welches I Hin-ter der Alkmena in diesem Besuche zum Geschenkgegeben; -) ich weiß aber wohl/ daß dicseS Gesäß et-was verschieden von jenem gestaltet gewesen.
§. 26». Die Paterä oder Opfcrschalei,endigen sich an ikrem Stiele fast alle mit einen,Widderkopfe/ und der Wedel bei den Opfern fin-det sich annoch in den zierlichsten Zeiten/ so wiederselbe anfänglich erfunden worden/ in Marmorvorgestellet/ nämlich dessen Handgrif ist ein Ochsen-!fuß und der Wedel ist der Schwanz von diesen,Thiere oder von einem Pferde. ES hatten auch dieersten Cliristen ein allegorisches Gesäß in Gestalt ei-ner Taube/ worin das gesegnete Brod aufbehaltenwurde/ niid diese Form deutete auf die Eigenschaf-ten derer/ die eS genießen wolle»/ welches Eigen-schaften der Tanbe sind.^) Hierher rechne ich di-walzenförmigen alten Vasen von Marmor mir eine»,Loch in dem Boden/ die vermuthlich gedienet habcn,eine seltene Art Bäume/ wie eS die Citronen Imden Alten waren, hincinznscze». Auf einer vonzwoen in der Villa Albani sind in flach erdobemArbeit zierliche Gefäße vorgestellet, welche auf vicr-ckigen Säulen liegen/ und Wasser ausgie-
ßen / unter denselben gehen drei Störche. Die Ge-fäße deuten wahrscheinlich auf das fleissige Begic-ßen/ welches Bäume in ihren Behältern nöthighaben/ und der Storch/ welcher Wiesen und N'iis-serige Orte liebet/ hat auch hier seine Deutung.
tz. 269. Von den Gefäßen komme ich auf a,i-
1) V. 4 K. .V, §. Denkmale, N«m> 1S0.1
2) I. i>. Ic.L. n. 46^
3) Luousrr. t. c.