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Versuch
arbeitet/ saget: l) „ daß die Kunst an derselben„flüssiger noch als der Fluß selbst gehalten worden/'"könte man zeigen/ daß die Zeichnung selbst allego-risch sein könte; die Flüssigkeit ist hier/ mitdem Herrn Grav CaylnS/ von den flüssigenUmrissen dieser Figur zu verstehen. 2)
K. 2ö6. Die Gcräthe der Alten sind allego-risch von den Lampen an bis zu den Mistungen.Auf einer irdenen Lampe gehet ein Kranz von Oli-ven umher/ und auf einer insbesondere stehet Pal-las und druket eine Olive ans über ein Gefäß/ alsErfinderin dieser Frucht nach der Fabel. Auf ei-ner anderen irdenen Lampe,, um welche ein Oliven-zweig gehet/ ist die Göttin der Gesundheit mitihrer gewöhnlichen Schlange und mit der Schale inder Hand.^>) Zu Erklärung dieses Bildes könte dieAntwort des Philosophen DemokrituS dienen, daer gefraget wurde/ wie er eS gemachet habe/ so alt zuwerden : „Inwendig, sagete er/ mit Honig / und auS-„ wärtS mit Öl getränkt."^) Auf einer Lampe von Erztsszet eine Figur / die gegen die Öfnnng des Dochtesbläset/ als einer der Feuer anblasen will,<-) und ebendieses thut auf einer andern Lampe ein alter fizenderMan mit einem Blasebalge.?) Man scheinet sogarden Haken zum DochtauSziehen an einem Leuchterdes hereulanischen Mnsei allegorisch gemachet zu ha-
t) t^.34. c.6. 8ect. 19. n.
2) Vi5i8. sur 1a 8cu!pt. «Zaus les Alem. äe <Ze8 Inscr.t. 20. p 347.
3) LeUori I^ucein. xart. 2. tav. 40.
4) Ibi6. wv. 45.
6) Milieu. I.2. ^c. 7. n. 26.^
6) öellori. I. c. xart. 3. tav. 2<l.
7) Idiä. tav. 2».