einet Allegorie.
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gcndlichcit Gottheiten, sogar dem Winde Zephy-ruS') blonde Haar gegeben. ES scheinet also, daßhier, so wie vorher/ ein Fragezeichen muße ge-sezet werden, um diesen offenbaren Widerspruch zuretten, welcher mehr als einen Scribenten, und un-ter anderen den Franz Jnnius,^) irre gemachethat. Vielleicht ist man auch irrig in Auslegung desÄnakreonS über die Haare seines Gelieb-ten, welche er inwendig schwärzlich und vonaussen glänzend will gemalet haben; nicht, daßsie schwarz sein sollen, sondern dunkel, wie dieschönsten blonden Haare scheinen und sind, wo sieeine Ösnung machen, und eben so würden die bläu-lichen Haare welche Homerusdem B a kchus und dem H ekto r gibt, 4) zu ver-stehen sein, das ist, blonde Haare, welche in-wendig und wo sie im Schatten sind oder nichtausgebleicht worden, eine Art von bläuli ch e r Far-be zeigen. Die Morgenröthe aber mit schnee-weissen Angenbraunenin einem alten Gesänge auf den Apollo kaii ichnicht reimen. 5)
ß. 26Z. Im Nakenden des Jupiters scheinendie Alten einig gewesen zu sein, demselben eine dun-kele und bräunliche Farbe zu geben, wie dieses ausdem Bildnisse Alexanders von Makedonien/ in
1) plutärck. ssinatoi'. t.9. x. 67.
2) O<z xict. veter. I. 3. e. 9. x. 2Z2.
3) II) wn. in Lacck. v. 6.
4) I>. X. XXII. v. 402.
5) Nem. 6es In8cr. t.6. x. »66.
v. A/cveav. bezeichnet blvH
Glänzende, Lichtvolle. Siebelis.
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