einer Allegorie.
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dritte ist weiß/ als ei» Bild des' Tages/ und dasvierte aschgrau, die Zeit der Dämmerung an-zugeben. >) Kircher ist noch weiter gegangen, undglaubet, dasi die vier Farben des' weissen und ro-then Granits zusammengenommen eine Deutung aufdie vier Elemente seien, und dnß die Ägypterin dieser Betrachtung Obelisken ausgerichtet, die derEonne gewidmet waren, welche sie als die Seele derNatur/ die eben so viel Elemente in sich enthalt/ansahen.
§. '^62. Die blonden Haare des Zlvollo kön-nen ebenfalls allegorisch/ und in Deutung auf die
dnnne genug sind, oder das Kunstwerk, zu welchem cr be-stickt wird, eine größere Dikc erfodert, wird er, 'wie ge-sagt, jede der zwei Schickte» melir als einmal, und diedunklere nack verfchiednen Scliattirungen haben können.Und das ist hier der Fall. Die vier Lagen des wiu-ek e l m a n » i sch e n Steines sind in ihrer Folge:Schwarzbraun, Braun gelb, Weik und Asch-grau. Alle diese Farben und Schichten kommen ihmals Sn»r zu; und besonders, steht nian wohl, sind diezwei ersten nichts als Verlauf der nämlichen Schichtein's Hellere; so wie die vierte, die aschgraue, (wensie ihm anders hier nicht ausgesezt ist) nichts als allmäh,lige Verdunkelung der weisst» Schichte in die natürlicher-weise wiederum angränzcnde sehwarzbrauue oder brann-gelbe sein dürste. Freilich ist die rothe Farbe, die denSn»r zum Sardon»r niacht, im Grunde auch nichtsals eiue Variaiion der braune»; deü beide sind' ihre»Bestandtheilen nach auch vollkommen der nämliche Stein:aber wen den nun einmal für diese Variation ein beson-derer Name besinnt ist, warum will man ii)2 einer an-dern beilegen. Lessing.
i) In der florentinischcn Samluug befindet sich ein schild-sörniiger Sardouvr, wo Phöbus mit dem Sonnenwa-ge» in der Mitte weiß, der Thierkreis umher aber braunist. Mever.