Druckschrift 
9 (1825)
Entstehung
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Versuch

andere, 1) Das oberste Pferd ist schwarz braun,die Nacht anzudeuten/ das zweite ist braun gelb,als einer Anzeige der nahen Morgenröthe/ das

1) Winckelmail hatte Unrecht, einen Stein/ von bei»er se^st sagt, daß er vier Lagen von vier verschiede-??nen Farben habe, einen Sardonvr zu nennen. DerSardonvr must schlechterdings nur drei Lagen von dreiFarbe» zeigen; zwei/ die er als Onvr habe» muß, unddie diitte, weiche dem Sarder oder Carneol gleichet,und wodurch er eben der Sardonvr wird, PIinlu s,Jsidorus, Marbodus nennen diese drei Farben:S ch w a r», W eiß , N o th. piin. i. .?^. se.iz.^üect.

Aber die erste sFarbc) ist so unveränderlich nicht; deiisie kaii ebensowohl grau oder brau»/ als schwarzsein. Nur die zweite und dritte sind unumgänglich : denohne die zweite keine er kein Onvr, und ohne die drittekein Sardvn»r heissen. Nun aber ist unter den vierFarben des von Winekelman sogenanten Sardon»r diedritte gerade nicht/ und das ist sonach der zweite Grund,warum ihm dieser Name abzusvrcchen. Meinem Bedm»ken »ach hätte ihn Winekelmaii schlechtweg Onnr,höchstens einen v i el st r eisi a en Sn»r nennen sollen.Deii ob man dem On»r schon nur zwei Schichten vonzwei Farbe» beilegt: so ist dieses doch nur von demü»»r, wie er i» kleine Stuke gebrochen, nicht aber wieer wächst, »u Verstehen. Ich will sagen: da diese »wci<farbigen Schichten wechselweise parallel lansc», so kg»jede mehr als einmal/ und die dunklere auch mit verschie-denen Schattirnngen/ wiederkommen/ wen man dem Stei-ne Dike genug läßt. Da aber eine solche Dike zu Nin>Z-»nd Siaelstcinen eben nicht die bcguemsle ist: so wird erfreilich aus die Hand des Steinschleifers selten anders alsmit zwei Schichte» kommen. Nur we» diese Schichte»